Erstellt am 25. August 2013, 06:57

BZÖ sieht ÖVP als Hauptgegner im Wahlkampf. Österreich sollte von ausgewiesenen Fachleuten regiert werden, dieser Meinung ist BZÖ-Parteichef Bucher. Sollte seine Partei in die Situation einer Regierungsbeteiligung kommen, würde er sich in den Bereichen Wirtschaft oder Finanzen wohlfühlen.

Im Wahlkampf präsentieren sich die Orangen als "moderne Mitte", Hauptgegner ist die ÖVP, erklärte Bucher.

Geht es nach Bucher, sollen ausgewiesene Fachleute und Experten die jeweiligen Ressorts übernehmen. Man müsse wegkommen von der derzeitigen "Showpolitik", so der Parteichef.

Ausgewählt würden die Regierungsmitglieder von einem Gremium des Nationalrats in einem öffentlichen Hearing. In dieser Expertenregierung brauche es dann einen Masterplan, der abgearbeitet wird.

"Wirtschaft und Finanzen sind meine Fachbereiche, wo ich auch die Erfahrungen aus der Privatwirtschaft mitbringe", so Bucher. Darüber hinaus verfüge man über "genug Experten", mit denen das BZÖ immer wieder Veranstaltungen durchgeführt habe.

Seine Partei positionierte er als die "moderne Mitte": "Wir sind die Vertreter des Mittelstands. Rechts oder links ist heutzutage nicht mehr so entscheidend." Im Gegensatz dazu sei die ÖVP eine "altbackene Volkspartei, die nicht weiß was sie tatsächlich will". Beim BZÖ hingegen wisse man: "Wenn man das BZÖ wählt, bekommt man eine Steuerentlastung."

Trotz der Umfragedaten ist Bucher überzeugt davon, dass seine Partei auch nach dem 29. September im Nationalrat vertreten ist. Mit der Politik sei es ihm "ernst", erläuterte er den sehr ernsten Blick auf den Wahlplakaten. Am Wahlabend hingegen werde er "sicher freudiger strahlen", versicherte er. Die Kosten für den orangen Wahlkampf bezifferte er mit vier Millionen Euro und dies ist aus seiner Sicht ausreichend.