Erstellt am 17. September 2013, 11:55

ÖVP warnt vor "Rot-Grün-plus". Während die SPÖ ihre Warnung vor Schwarz-Blau plakatiert, ist die ÖVP am Dienstag ausgerückt, um vor einer rot-grünen Regierung mit Stronach-Beteiligung zu warnen.

"Es ist in Österreich eine Kombination Rot-Grün-plus durchaus denkbar", appellierte Klubchef Kopf an die ÖVP-Sympathisanten, zur Wahl zu gehen. Was in diesem Fall drohen würde, schilderten Kopf und Generalsekretär Hannes Rauch in den schillerndsten Farben - unter Verweis auf "die Finanzskandale der SPÖ" und das rot-grüne "Chaos" in Wien. In Wien gebe es "Chaos" bei den Parkpickerl und rund um die neue Fußgängerzone in der Mariahilfer-Straße. Die SPÖ wolle die "Kindergartenpflicht ab dem ersten Lebensjahr" behauptete Kopf, die Grünen würden am liebsten Kaugummi- und Zigaretten-Automaten verbieten und dafür weiche Drogen legalisieren.

Generalsekretär Rauch assistierte mit einer zwölf Milliarden Euro schweren Liste der "Finanzskandale der SPÖ", die bis zur Krise der verstaatlichen Industrie und zur Konsum-Pleite zurückreicht. Rot-Grün, das bedeute eine "Gebührenlawine", "Postenschacher" wie durch SPÖ-Sozialminister Hundstorfer beim Wiener AMS, einen Landwirtschaftsminister Werner Kogler und möglicherweise einen Innenminister Peter Pilz, warnte Rauch: "Nur mit einer starken ÖVP auf Bundesebene kann man diese teuren Experimente verhindern."

Außerdem mutmaßte Kopf, dass sowohl SPÖ als auch Grüne Mittel der staatlichen Klubförderung missbräuchlich verwendet haben könnten. So würden es die Grünen mit der Trennung von parlamentarischen Mitarbeitern und Klubmitarbeitern nicht so genau nehmen.