Erstellt am 29. September 2013, 12:39

Rückgang der Wahlbeteiligung im Burgenland. Die Burgenländer mussten am Sonntag den Weg ins Wahllokal bei eher tristem Wetter antreten.

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Dichte Wolken verdeckten zumindest im Nordburgenland die Sonne. Bei der Wahlbeteiligung zeichnete sich bis Sonntagmittag laut Einschätzung der Landesgeschäftsführer von SPÖ und ÖVP ein Rückgang ab.

2008 hatten 86,4 Prozent der Burgenländer bei der Nationalratswahl ihre Stimme abgegeben und damit für die im Ländervergleich höchste Beteiligung gesorgt. Sie dürfte diesmal etwas niedriger liegen, allerdings gab man sich hinsichtlich einer Prognose noch vorsichtig. Denn die Wahlkarten könnten noch einiges wettmachen, so SP-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich.

Offenbar ließen sich viele Burgenländer bereits gewohnheitsmäßig eine Wahlkarte ausstellen, meinte VP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz. Für die Nationalratswahl haben diesmal 19.449 Burgenländer eine Wahlkarte beantragt. Aus Sicht der Polizei nahm der Wahltag zumindest vorerst einen ruhigen Verlauf. Bisher sei kein Vorfall im Zusammenhang mit dem Urnengang gemeldet worden, hieß es von der Landespolizeidirektion Burgenland.