Erstellt am 16. September 2013, 12:27

SPÖ startet mit rot-weiß-roten Plakaten ins Finale. Die SPÖ startet nun mit einer dritten und letzten Plakatwelle ins Finale des Nationalratswahlkampfs.

APA14658128 - 16092013 - WIEN - …STERREICH: SP…-Wahlkampfleiter Norbert Darabos am Montag, 16. September 2013, anl. der PrŠsentation einer SP…-Plakatkampagne zur bevorstehenden Nationalratswahl in Wien. APA-FOTO: HERBERT NEUBAUER  |  NOEN, HERBERT NEUBAUER (APA)

Unter dem Motto "Gemeinsam für Österreich." ist darauf Bundeskanzler und Spitzenkandidat Faymann vor rot-weiß-rotem Hintergrund zu sehen. Bezahlt werden die Plakate von der Partei und nicht vom Klub, betonte Bundesgeschäftsführer Darabos am Montag bei der Präsentation. Das neue Sujet solle noch einmal deutlich machen, dass die SPÖ die einzige Kraft sei, die für Stabilität stehe, meinte Darabos. Faymann sei jener Kandidat, "der für Rot-weiß-rot steht", der Bundeskanzler habe das Land in den vergangenen fünf Jahren mit "sicherer und ruhiger Hand" geführt. "Wir bauchen keine Experimente à la Schwarz-blau, vielleicht noch mit Stronach als Mascherl."

Themenschwerpunkte im Endspurt sind die bekannten SPÖ-Standpunkte: Jobs, von denen man leben kann, sichere Pensionen, Wohnen, Ausbau der Kinderbetreuung und der schulischen Ganztagsbetreuung. Die ÖVP-Vorwürfe, wonach die SPÖ"Zwangstagsschule" und "Zwangskindergarten" wolle, wies Darabos zurück: Es gehe nicht um Zwang, sondern um ein Angebot.

SPÖ-Bundesgeschäftsstelle im Impressum

Im Impressum auf den insgesamt 4.500 Plakaten ist die SPÖ-Bundesgeschäftsstelle angegeben. Er sei nach wie vor der Meinung, dass man immer rechtens gehandelt habe, aber um "jegliche Diskussion" zu vermeiden, zahle die Partei die Plakate, unterstrich Darabos.

Die Wahlkampfkostenbeschränkung von sieben Mio. Euro werde man nicht überschreiten, bekräftigte er, insgesamt kosteten die drei Plakatwellen rund 2,2 Mio. Euro. Man habe auch keine besseren Konditionen bekommen als andere Parteien. Überhaupt riet Darabos den anderen Parteien: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen" - so hätten ja die Grünen überhaupt kein Impressum auf den Plakaten angegeben.