Erstellt am 14. September 2013, 10:25

SPÖ und ÖVP schaffen in Umfrage keine 50 Prozent. Die Koalitionsparteien kommen in einer am Samstag veröffentlichten Spectra-Umfrage gemeinsam nur noch auf 49 Prozent: Die SPÖ hält zurzeit bei 26 (August: 27), die ÖVP bei 23 Prozent (25).

Eine Große Koalition würde sich aber wegen der Wahlarithmetik ausgehen. Die FPÖ konnte zulegen und erreicht nun 20 Prozent. Die Grünen stagnieren bei 13 Prozent (14). Das Team Stronach liegt bei 9 Prozent (11). Das Institut Gallup sieht die SPÖ in der "Sonntagsfrage" bei 28 Prozent, die ÖVP bei 25 Prozent und die FPÖ ebenfalls bei 20 Prozent. Die Grünen kommen in dieser Umfrage auf 15 und das Team Stronach auf sieben Prozent. Die NEOS erreichen drei Prozent, Piraten und BZÖ nur je ein Prozent.

Ganz ähnliche Werte weisen die Daten der Karmasin Motivforschung für das Nachrichtenmagazin "profil" laut einer Vorabmeldung aus. Auch hier erreicht die SPÖ 28 Prozent, die ÖVP 25 und die FPÖ 20 Prozent. Die Grünen kommen auf 15, das Team Stronach auf sechs Prozent. Das BZÖ liegt bei zwei und die NEOS bei drei Prozent. In der Kanzlerfrage liegt Faymann bei 21 Prozent und Spindelegger bei 16 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche verlieren die beiden Spitzenkandidaten damit, Faymann einen Prozentpunkt, Spindelegger zwei. Glawischnig legte um sechs Prozentpunkte zu auf 15 Prozent, ebenso kommt Strache auf 15 Prozent (plus 1). Stronach erreicht sechs Prozent (plus 2) und Bucher zwei Prozent (minus 1).

Karmasin hat außerdem herausgefunden, dass 66 Prozent der Österreicher Stronach nicht auf einem wichtigen Politiker-Posten wollen. 64 Prozent finden, die TV-Auftritte hätten dem früheren Magna-Chef geschadet, zehn Prozent glauben, sie hätten ihm genutzt. Nur elf Prozent geben an, von den anderen Vertretern im Team Stronach einen guten Eindruck zu haben, 51 Prozent haben einen schlechten Eindruck. 24 Prozent kennen nur den Parteichef.