Erstellt am 02. September 2013, 15:23

SPÖ will im Burgenland 115.000 Haushalte besuchen. Die SPÖ will in den verbleibenden Wochen bis zur Nationalratwahl verstärkt in direkten Kontakt mit den Bürgern treten.

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"Unser Ziel ist es, 115.000 Haushalte im Burgenlandzu besuchen. Da geben wir heute den Startschuss", erklärte Landeshauptmann Hans Niessl am Montag in Eisenstadt vor Journalisten. Das "altbewährte" Mittel der Hausbesuche, von dem einige sagten, das sei "ein bisschen retro", sei für die SPÖ ein ganz wichtiges Wahlkampf-Mobilisierungsinstrument und funktioniere, sagte SP-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos.

Vor allem die Wiener SPÖ setze diesmal stark auf dieses Mittel. Evaluierungen nach Wahlen hätten zuletzt stets das Ergebnis gebracht, dass die Sozialdemokratie beim Mobilisieren im Vergleich mit anderen Bundesländern im Burgenland am stärksten sei, meinte Darabos. Während bei einer Befragung im Burgenland 70 Prozent der Menschen angegeben hätten, dass sie mit einem sozialdemokratischen Funktionär Kontakt hatten, sein es etwa in Salzburg nur zehn Prozent gewesen.