Erstellt am 30. September 2013, 10:42

Team Stronach analysiert Wahlergebnis. Das Team Stronach analysiert am Montag das Ergebnis der Nationalratswahl.

Die Partei hat (laut vorläufigem Endergebnis) 5,8 Prozent erreicht, womit man zwar in den Nationalrat einzieht, aber doch unter den Erwartungen blieb. Man wolle nun einmal "in Ruhe"über das Ergebnis sprechen, erklärte Parteichef Frank Stronach Montagfrüh am Magna-Firmensitz in Oberwaltersdorf. 

Konsequenzen würden heute noch keine getroffen, so Stronach. Gefragt nach personellen Veränderungen meinte er wie schon am Sonntag vage, diese könnte es immer geben. Wie lange die Besprechungen dauern werden, wollte Stronach nicht sagen - es könnte den ganzen Tag dauern und am Dienstag weitergehen, man habe jetzt "fünf Jahre Zeit". Listenzweite Kathrin Nachbaur wollte beim Eintreffen keine Stellungnahme zu der Sitzung abgeben.

Robert Lugar, Christopher Hagen und Martina Schenk fix im Nationalrat

Trotz des Wechsels zum Team Stronach hat es unterdessen für zwei Ex-BZÖ-Abgeordnete nicht mehr für ein Mandat gereicht. Sowohl der Kärntner Stefan Markowitz als auch der Salzburger Erich Tadler verpassten bei der Nationalratswahl einen Sitz im Nationalrat. Fix dabei sind dagegen der bisherige Klubchef Robert Lugar, Christopher Hagen und Martina Schenk.

Hält sich das Team Stronach an die eingereichten Listen, wird auch Team-Gründer Frank Stronach im Hohen Haus vertreten sein, ebenso seine Statthalterin Kathrin Nachbaur. Aus Oberösterreich kommt "Agrarrebell" Leo Steinbichler, aus Wien Jessi Lintl und aus der Steiermark Waltraud Dietrich. Ebenfalls nach derzeitigem Stand Mandate erobert haben Anwalt Georg Vetter und Marcus Franz, ärztlicher Direktor im Wiener Hartmann-Spital.

Ex-Miss World Ulla Weigerstorfer muss darauf hoffen, dass die ehemalige ORF-Generaldirektorin Monika Lindner ihr Mandat nicht annimmt. Die hat sich zwar bereits vor längerer Zeit aus dem Team Stronach zurückgezogen. Ein Mandat stünde ihr aber zu.