Erstellt am 04. September 2013, 00:00

Wahlkampf kommt in Fahrt. Auftakt-Veranstaltungen / ÖVP und Grüne starteten im Burgenland offiziell in die heiße Phase. Auch SPÖ und Co. geben sich hochmotiviert. Die ersten scharfen Worte waren bereits zu hören.

Die Großparteien und ihre Wahlkämpfer im Burgenland. Die SPÖ gibt sich mit Nationalrat Erwin Preiner, Landeschef Hans Niessl, Spitzenkandidat Norbert Darabos und Geschäftsführer Robert Hergovich zuversichtlich. Die ÖVP startete mit Nationalrat Oswald Klikovits, Spitzenkandidat Nikolaus Berlakovich, Landesvize Franz Steindl und Staatssekretär Sebastian Kurz ebenfalls motiviert ins Rennen.  |  NOEN, Fotos: Hafner / Millendorfer
Von Wolfgang Millendorfer

Ein aufblasbarer Marienkäfer-Riese und ein Sommerfest auf der Dachterrasse waren in der Vorwoche die beiden auffälligsten Anzeichen für den Nationalratswahlkampf im Burgenland: Ersterer wurde von den Grünen bei ihrer Auftakt-Veranstaltung in Heiligenkreuz präsentiert, das Fest gab die ÖVP für Freunde und Wahlkampfhelfer. Mit Spitzenkandidat und Minister Nikolaus Berlakovich, Listenzweitem Oswald Klikovits und Staatssekretär Sebastian Kurz gab ÖVP-Chef Franz Steindl die Marschroute vor: „30 Prozent plus“ will man im Burgenland erreichen.

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In den Wahlkampf geht die ÖVP mit Themen wie leistbarem Wohnen und der Entlastung der Familien. Aus Sicht von Berlakovich geht es auch um „mehr Arbeitsplätze und weniger Steuern“. Im Falle einer ÖVP-Regierungsbeteiligung will der Mittelburgenländer als Minister weitermachen.

Auch SPÖ will Burgenland-Minister stellen

Die SPÖ, die am Samstag in Nikitsch zum Auftakt lädt, möchte ebenfalls einen Burgenland-Minister stellen, nennt aber keine Namen. Mit mehr als 40 Prozent soll das beste Ergebnis Österreichs eingefahren werden. Spitzenkandidat Norbert Darabos warnte jetzt wieder vor einer „Neuauflage von Schwarz-Blau mit Stronach-Fortsatz“.

Die grüne Spitzenkandidatin Christiane Brunner peilt ebenfalls das beste Burgenland-Ergebnis aller Zeiten an. Mit Unterstützung von Bundes-Chefin Eva Glawischnig treten die Grünen für Umwelt und Bildung und gegen Korruption auf. Motto: „Saubere Umwelt, saubere Politik.“