Erstellt am 24. Juni 2013, 12:23

3,1 Liter pro 100 Kilometer. Porsche | Weltpremiere: Als erster Hersteller bringt Porsche eine Luxuslimousine mit Plug-in-(Voll-)Hybrid auf den Markt! Österreich-Start ist Mitte August – ab 112.900 €.

PI-VR GmbH vred 6.07  |  NOEN
Von Thomas Vogelleitner

Panamera S E-Hybrid – das heißt: E-Mobility mit sehr hohem Fahrspaß!
Allein mit dem 95 PS starken Elektromotor kann man auf bis zu 135/h geräuschlos und emissionslos beschleunigen (maximale elektrische Reichweite: 36 Kilometer). Kombiniert mit dem V6-Kompressormotor, der 333 PS leistet, kommt der Porsche auf eine Systemleistung von 416 PS. Damit liegt der Plug-in-Hybrid auf dem Leistungsniveau eines V8-Aggregats. Mit den vereinten Kräften von Verbrennungs- und Elektromaschine schafft der Gran Turismo den Sprint auf Tempo 100 in 5,5 Sekunden (in 6,1 Sekunden sind alleine mit der Kraft des E-Antriebes 50 km/h erreicht), der Topspeed wird mit 270 km/h angegeben. Dem gegenüber steht ein Normverbrauch von nur 3,1 Liter pro 100 Kilometer, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 71 Gramm pro Kilometer …

Plug-in heißt, dass die Lithium-Ionen-Batterie (auch) an einer Steckdose aufgeladen werden kann – an einer normalen Haushaltssteckdose oder an einer Starkstromdose. Anhängig vom Stromanschluss ist der Panamera in nur etwa zweieinhalb Stunden (bei 16 Ampere) oder in weniger als vier Stunden (bei zehn Ampere) geladen.
Fahreindruck? Überzeugend! Hinter dem kleinen Lenkrad vergisst der Fahrer schnell, wie riesig der Porsche ist (knapp fünf Meter lang). Leichtfüßig werden selbst enge Kurven umrundet, lässt sich wie ein Sportwagen mit dem Gaspedal lenken. Und mit seiner straffen, aber trotzdem komfortablen Federung ist der Porsche ein perfekter Langstreckenwagen.

Nette Geschichte zur Entstehung des ersten Luxus-Plug-in-Hybriden. Weil es kein Budget für die Weiterentwicklung des bestehenden Hybridantriebs gab, haben die Ingenieure des Weissacher Entwicklungszentrums kurzerhand die Lehrlingswerkstatt mit dem Aufbau eines ersten Prototyps beauftragt. Das Ergebnis überzeugte. Und so gab es Geld für die Serienentwicklung. Weitere zwei Jahre wurde am Hybriden getüftet.