Erstellt am 22. Mai 2013, 09:54

Alles voll unter Kontrolle. Ford | Absolutes Highlight beim Fiesta: MyKey – mit dem Schlüsselsystem kann man zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit limitieren. Der Schlüssel zur Individualität.

 |  NOEN, Ford
Von Thomas Vogelleitner

Premiere: Der Fiesta ist das erste europäische Ford-Modell mit MyKey (außer bei der Einstiegsversion Ambiente immer serienmäßig). Bei dem System handelt sich es um einen Zweitschlüssel, der individuell programmiert werden kann. Mit zum Beispiel Limitierung der Höchstgeschwindigkeit oder des Lautstärkenniveaus der Audioanlage.

Verkauft wird dieses System mit dem Argument, Führerscheinneulingen den verantwortungsvollen Umgang mit dem Auto zu beizubringen. Sorry, liebe Kinder, das Auto geht heute nur 100 km/h schnell … MyKey ist aber auch interessant für Flottenmanager und Autovermieter. Das Schlüsselsystem wurde vor einigen Jahren in den USA eingeführt, dort gehört es mittlerweile zur Serienausstattung der meisten Ford-Baureihen.
Optisch ist den Fordianern mit dem Fiesta (siebte Generation, kräftig überarbeitet) ein großer Wurf gelungen. Dynamisch, markant das Design – steht ihm wirklich gut! Ein Eyecatcher ist der große Kühlergrill im Aston-Martin-Stil, cool auch die schlitzartig gezogenen Scheinwerfer. Innen überzeugt die hohe Wertigkeit – nicht schlecht für einen Kleinwagen.

Unser Testauto war mit einem 75 PS starken Diesel (eine Neuentwicklung) ausgerüstet. Damit macht man in der Stadt (hat die Lizenz zum Einparken, plus 10,1 Meter Wendekreis) und auf dem Land eine gute Figur, alles andere als untermotorisiert – mit durchschnittlich 3,7 Litern ist der Fiesta auch noch angenehm sparsam (Fahrspaß trifft Sparspaß). Leider nein: Ein Start/Stopp-System gibt es beim 1.5 TDCi nicht … Einen knackigen, agilen Eindruck hinterlässt das Fahrwerk – eben typisch Ford.
Empfehlenswertes Extra:
Active-City-Stop (406,06 €) – hilft Auffahrunfälle bis 15 km/h zu vermeiden. Die Bremsen werden betätigt, wenn die Möglichkeit einer bevorstehenden Kollision erkannt wird.


Im NÖN-Test: Ford Fiesta 1.5 TDCi Titanium
Karosserie. Fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Höhe x Breite 3.969 x 1.722 x 1.495 Millimeter, Radstand 2.489 Millimeter, Eigengewicht 1.043 Kilogramm, Kofferraumvolumen 295 bis 979 Liter.

Motor. Common-Rail-Turbodiesel, vier Zylinder, acht Ventile, 1.499 Kubikzentimeter, 75 PS, 185 New-tonmeter, Höchstgeschwindigkeit 167 km/h, in 13,5 Sekunden auf Tempo 100, 3,7 Liter pro 100
Kilometer, 98 Gramm CO2 pro Kilometer.

Kraftübertragung. Frontantrieb, Schaltgetriebe (fünf Gänge).

Preis. Ab 18.750 e – sieben Airbags, ESP, Berganfahrassistent, elektrische Servolenkung, Lederlenkrad, 15-Zoll-Leichtmetallräder, Easy Fuel (Fehlbetankungsschutz), MyKey-Schlüsselsystem, Klimaanlage, Audiosystem, LED-Tagfahrlicht, Zentralverriegelung mit Fernbedienung.