Erstellt am 02. April 2012, 00:00

Auf allen Vieren …. FIAT / Der Freemont – Siebensitzer mit amerikanischen Wurzeln – ist auch mit Allrad zu haben. Der nächste Winter kommt bestimmt.

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VON ALEXANDER SEGER

AWD nennt Fiat den elektronischen Allradantrieb, der die Antriebskraft bedarfsgesteuert auf beide Achsen aufteilt – aber in den meisten Fahrsituationen mit den Vorderrädern auskommt, um Treibstoff zu sparen (Diesel ab 7,3 Liter). Die Abkürzung steht für „All Wheel Drive“, was nicht sehr italienisch klingt. Und das mit Recht: Der Freemont stammt aus der Chrysler-Ehe, war vorher als Dodge Journey unterwegs.

Der Herkunft entsprechend ist eine kurvengierige Fahrdynamik nicht die Kernkompetenz des
Familien-Vans. Für den europäischen Geschmack wurde das Fahrwerk zwar härter abgestimmt, trotzdem: Der Aufbau neigt sich in flott genommenen Kurven spürbar zur Seite.

Zwei Motoren stehen zur Auswahl: ein akustisch stets präsenter 170-PS-Diesel sowie ein 280- PS-Benziner (eher Minderheitenprogramm). Beiden Triebwerken gemein ist die sechsgängige Automatik, die einzige für Allradfreunde verfügbare Getriebevariante.

Der 4x4-Antrieb des Freemont ergänzt laut Fiat in kritischen Situationen ESP.

Erkennt die Sensorik einen Drehzahlunterschied zwischen den Rädern vorne und hinten, greift der Vierradantrieb ein.

FIAT