Erstellt am 02. Mai 2016, 09:49

von Thomas Vogelleitner

Auf die Plätze, fertig, los!. Die Japaner bringen mit dem GT86 CS-R3 den Heckantrieb zurück in den Rallyesport. Ausfahrt mit Alexander Wurz am Wachauring – die NÖN am Beifahrersitz.

Flotte Präsentation: Alexander Wurz vernichtete mit dem GT86 CS-R3 einige Reifen ...  |  NOEN, Robert May
Also: Beifahrer von Alexander Wurz (Niederösterreicher mit Formel-1-Vergangenheit und jüngster 24-Stunden-Le-Mans-Sieger) ist nichts für schwache Nerven – und Magen. Zackig geht es im 232 (Boxer-)PS starken GT86 CS-R3 von Kurve zu Kurve, von Schikane zu Schikane, von Drift zu Drift … Als gäbe es kein Morgen! „Ja, der Wagen fährt sich sensationell. Er macht genau das, was du willst. Cooler Fahrspaß!“, schwärmt Wurz über den Wagen, mit dem man nächstes Jahr in den Rallyesport einsteigen wird.

Toyota bringt mit dem „aufgemotzten“ GT86 CS-R3 etwas auf den Markt, was es seit rund einem Vierteljahrhundert nicht mehr gibt: ein international einsetzbares Rallyeauto mit Heckantrieb. TMG (Toyota Motorsport GmbH) baut den GT86 (hat normalerweise 200 PS) zum FIA-homologierten Rallyebo-
liden um. Kostenpunkt? Allein der Sportkit kommt auf 84.000 e, ohne Arbeitszeit.

Alexander Wurz beendete im November 2015 mit einem Potestplatz beim Sechs-Stunden-Rennen von Bahrain seine aktive Karriere („Der Familie zuliebe!“) – langweilig ist ihm aber nicht. Der 42-Jährige hat viele Jobs. So ist er Markenbotschafter von Toyota – sowie Berater für Fahrer- und Teamentwicklung. Außerdem könnte er Testfahrten mit dem TS050 Hybrid bestreiten, und im „äußersten Notfall“ könnte es auch zu Renneinsätzen kommen. Sag niemals nie …