Erstellt am 26. November 2012, 08:39

Billig fühlt sich anders an. Dacia | Der Sandero Nummer 2 ist im Anrollen – und kommt ab Marktstart auch in der lifestyligen Stepway-Variante.

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Es ist beispielhaft, mit welch großem Erfolg der Dacia-Mutterkonzern Renault mit seinen Geiz-ist-geil-Autos am Markt
reüssiert, während etwa VW erst über die Einführung einer preiswerten Einstiegsmarke nachdenkt. Seit 2008 ist der Sandero maßgeblich am Erfolg beteiligt – und mittlerweile bietet der umfangreich erneuerte Sandero, der jetzt auf der vierten Generation des Renault Clio basiert, nicht nur spröden Sparcharme, sondern durchaus verführerisches Flair.

Das merkt man schon optisch am äußeren Erscheinungsbild: erwachsenes Frontdesign, robuster Kühlergrill, selbstbewusstes Markenlogo, saubere Karosserieführung, frisches Heck – mit dem Sandero macht man immer und überall eine gute Figur. Einziger Kritikpunkt hier sind die obsoleten Klapptürgriffe außen. Im Interieur dann eine weitere positive Überraschung, denn dort spürt man den Reiz von Klarheit und Funktionalität gleichermaßen, wie den von Robustheit und sauberer Machart. Einfachste, meist logische Bedienung und ein herrlich aufgeräumtes Dash-board tun in einer automobilen Welt von überfrachteten Cockpits einfach gut. Und eines ist auf alle Fälle sicher: Billig fühlt sich definitiv anders an (hochwertiger als der Vorgänger) – sagen wir preiswert!

Auch in der neuen Auflage bietet der 4,06 Meter lange Fünftürer wieder ein tolles Platzangebot (Kofferraumvolumen 320 bis 1.200 Liter) und bewährt-ausgereifte Renault-Technik.
Und das für ein wirklich
sagenhaftes Preis/Leistungs-Verhältnis (Einstieg noch deutlich unter 8.000 €) – somit der mit Abstand günstigste Kleinwagen am heimischen Markt!
Beim Kapitel Sicherheit wird einiges geboten: Front- und Seiten-Airbags sind jetzt genauso wie ESP serienmäßig, außerdem verwöhnen Servolenkung und Tagfahrlicht sowie eine Drei-Jahres-Garantie.
Motorisiert wird die zweite Sandero-Generation von je zwei Benzin- und Dieselmotoren.

Neben dem topaktuellen Dreizylinder-Turbobenziner (0,9 Liter, 90 PS, ab 5,0 Liter pro 100 Kilometer bzw. ab 116 Gramm CO2 pro Kilometer) aus dem neuen Renault Clio steht als Basisaggregat der 1.2 mit 75 PS zur Verfügung. Als Selbstzünder sind die modernen Common-Railer mit 75 oder 90 PS erhältlich (beide mit einem Durchschnittsverbrauch von braven 3,8 Litern). Stopp/Start-System? Leider nein.
Wer etwas über 10.000 € investieren will, der bekommt dafür von Dacia den neuen San-dero Stepway (4,08 Meter lang) – das günstigste Crossover-Automobil Österreichs, das mit seinem lässigen Offroad-Look besonders die jüngere Klientel anspricht, aber auch „abenteuerlustige“ ältere Kunden begeistern kann …

Neu: Dacia Sandero (Stepway)
Start & Preis. Ab Anfang Dezember, Sandero ab 7.490 €* (TCe 90 ab 8.990 €*) bzw. Sandero Stepway 10.190 €*. Serienmäßig beim San-dero-Einstiegsmodell: vier Airbags, ESP, ABS, Schaltpunktanzeige, hy-draulische Servolenkung, Tagfahrlicht. Klimaanlage ab der zweiten Ausstattungsstufe optional möglich.
*plus 180 € netto Auslieferungspauschale