Erstellt am 15. Januar 2013, 15:02

Das war Österreichs größte Autoausstellung 2013. Auch dieses Jahr zog es wieder tausende Niederösterreicher zur Autoshow ins Messezentrum nach Wien. NÖN Online-Redaktionsleiter Peter Hofbauer war für Sie vor Ort!

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Messe verpasst oder noch nicht genug davon? In unserer mehrteiligen Fotoserie (<em><u>Hier Teil 1</u></em>) fassen wir für Sie in den kommenden Tagen noch einmal alle Highlights zusammen.

Europa- und Österreich-Premieren
Vom günstigen Kleinstwagen bis zum luxuriösen Supersportler – auf mehr als 30.000 Quadratmetern wurden 40 Marken mit mehr als 400 Fahrzeugen für alle Interessen gezeigt – darunter, wie Messeleiter Ing. Andreas Wetzer hervorhebt, „zahlreiche Europa- und Österreich-Premieren und mit dem neuen Seat Ibiza Cupra sogar eine Weltpremiere“. Die „Vienna Autoshow 2013“ war bereits die siebente Ausgabe der größten und bedeutendsten österreichischen Automobilmesse, die seit dem Vorjahr wieder jährlich stattfindet. 

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Die Kleinsten
Mit dem Hyundai i10 Click war das günstigste Fahrzeug Österreichs schnell gefunden. Der fünftürige Kleinstwagen ist ab nur 6.499 Euro online zu haben und bietet Platz für bis zu fünf Personen. Wer es nicht ganz so sachlich aber dennoch klein will, konnte beim Messestand von Abarth das neue Objekt der Begierde gefunden haben. Bei dem auf 499 Stück limitierten 695 Edizione Maserati kommen entstehen weder Parkplatzsorge noch Langeweile. Mit seinen 180 PS, scharfen Bremsen und sechseckigen Auspuffendrohren sorgt er für High-Performance im Kleinstwagen-Segment.

"Kleinstwagen ab 6.499 Euro online kaufen"

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Weniger sportlich, dafür jedoch königlich unter den Individualisten, präsentiert sich der brandneue Opel Adam. Dieser steht ab März bei den österreichischen Händlern – auf Wunsch auch mit LED-Sternen-Dachhimmel, farbige Clips für die Felgen und austauschebare Elemente für das Armaturenbrett.

Mit dem Adam machte Opel eine klare Ansage in Richtung in Konkurrenz (Stichwort Audi A1, Fiat 500 und Co). Bleibt zu hoffen, dass der frechte Stadtflitzer der krisengeschüttelten Marke Opel den gewünschten Erfolg bringt.

Die Kompakten und Mittelklasse
Die Auswahl bei den Kompakten wuchs im vergangenen Jahr weiter an. Mit dem Skoda Rapid präsentierte die VW-Tochter ein neues Modell mit den gewohnten Marken-Tugenden praktikabel, leistbar und solide. Weiters bekamen die Besucher erstmals die fünftürige Version des neuen Audi A3 zu Gesicht. Dieser steht ab 22. Februar beim Händler.
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In der Mittelklasse zog vor allem der neue Mazda 6 die Blicke auf sich. Die rundum erneuerte Limousine des japanischen Autokonzerns präsentiert sich fesch und deutlich dynamischer als sein Vorgänger. Aber Mazda geht nicht nur beim Design, sondern auch bei der Technologie neue Wege. So wird mit dem intelligenten i-Eloop-System die Bremsenergie gespeichert, um sinnvoll wiederverwendet zu werden.

Raumautos und SUVs
Der Trend der letzten Jahre wird sich auch im kommenden Jahr nicht verändern. Das hat das beinahe unüberschaubare Messe-Angebot an SUV- und Offroad-Modellen gezeigt. Der neue Ford Kuga, Mokka – der Kleinst-SUV von Opel – Volvo V40 Cross Country, Infiniti FX, Mitsubishi ASX bis hin zum Jeep Grand Cherokee und die Mercedes G-Klasse – die Palette reicht vom familienfreundlichen Fronttriebler bis hin zur vollendeten Geländetauglichkeit.

"Beliebt ist der 500L ja, aber für vieles zu klein"


Mit dem Fiat 500L wagt Fiat den Versuch unter den Family-Vans Fuß zu fassen. Unter dem Motto "Beliebt ist der 500 ja, aber für vieles zu klein" wurde das Modell nach allen Richtungen ausgedehnt. Die Folge ist nicht nur mehr Platz, sondern durch verschiebbare und einzeln umklappbare Rücksitze deutlich mehr mehr Variabilität und Praktikabilität. Auch in dieser Klasse behauptet Dacia seine Vormachtstellung bei der Familienfreundlichkeit. Zumindest wenn es um einen niedrigen Einstiegspreis geht, kommt man an dem Dacia Dokker nicht vorbei. Dieser ist mit 9.990 Euro top.

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Das teuerste Modell der Messe
Lamborghini, Bentley? Klar, dies sind die üblichen Verdächtigen. Wien ist ja bekanntlich anders und so konnte ausgerechnet die sonst eher für ihre Familienfreundlichkeit bekannte Marke Nissan diesen Anspruch für sich behaupten. Der handgefertigte Juke-R übernimmt den aus dem Ferrari-Killer Nissan GT-R bekannten 3,8 Liter V6-Biturbo mit 550 PS und 588 Nm. Dieser katapultiert das 1800 Kilogeschoss binnen drei Sekunden von 0 auf 100 km/h. Kostenpunkt: 450.000 Euro. Anfertigung auf Anfrage.

Messe verpasst oder noch nicht genug davon? In unserer mehrteiligen Fotoserie fassen wir für Sie in den kommenden Tagen noch einmal alle Highlights zusammen.