Erstellt am 26. November 2012, 08:49

Der Einsteiger steigt auf. Land Rover | Der Freelander 2 wurde aufgefrischt, mit einem Face- & Techniklift, neuem Benziner sowie Premium-Ausstattungsoptionen. Wie gehabt: Er punktet auf jedem Terrain!

 |  NOEN, Nick Dimbleby
Von Beatrix Keckeis-Hiller

1997 kam der Land Rover Freelander erstmals auf den Markt
– eines der ersten Sports-Utility-Vehicles, somit Mitbegründer eines neuen Segments. Als SUV bekam er zwar kein Sperrdifferenzial mit auf den Weg, doch mehr als beachtliche Offroad-Talente nach Art des Hauses. Ein Top-Seller war geboren …

Nach der Modellerneuerung vor sechs Jahren, seither heißt er Freelander 2, erfolgte jetzt ein Rundum-Update. Das Facelift nahm ihm nichts von seiner Kantigkeit, bescherte ihm aber höhere Hochwertigkeit, dank Überarbeitung von Stoßfängern und Scheinwerfern sowie Rücklichtern samt Einsatz von LED-Lichttechnik. Innen fiel die Auffrischungskur auffälliger aus, mit dem neu eingerichteten Cockpit nach dem Vorbild seines Bruders Range Rover Evoque (vor rund einem Jahr markteingeführt) und Range Rover (soeben neu interpretiert auf den Markt gekommen). Zur aufgeräumten Instrumententafel und Mittelkonsole kommt eine Reihe von optionalen Premium-Features (von der Zweifarb-Ledermöblierung über Styling-Kits bis zur Rückfahrkamera), die den Freelander 2 näher an den Evoque rücken. Der Ordnung halber: maximales Kofferraumvolumen 1.670 Liter.

Der neue 2,0-Liter-Benziner mit 240 PS ersetzt den bisherigen 3,2-Liter-Sechszylinder. Das frisch eingeführte Aggregat ist nicht nur leichter, sondern auch stärker und sparsamer. Sieben PS sind es mehr, das Maximaldrehmoment ist mit 340 Newtonmeter um sieben Prozent satter. Damit einher geht eine Preisreduktion um 8.000 e. Das könnte der Benzinerversion mehr Zulauf bescheren als bisher, zumal der Antrieb sich als höchst munter sowohl in Geröll und Sand als auch auf Asphalt erweist. Doch nicht nur die Otto-Version ist günstiger geworden: Der Einsteiger-Freelander – der frontgetriebene 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS – kostet 1.500 e weniger. Allerdings hält sich die 2WD-Nachfrage bei uns in Grenzen … Wer sich einen Freelander 2 kauft, der entscheidet sich für seine enorm hohe Offroad-Tauglichkeit. Wobei auch der Fronttriebler erstaun-liche Abwege-Fähigkeiten an den Tag legt!

Insgesamt stehen für den 4,5 Meter langen Freelander 2 vier Motor/Antriebs-Varianten zur Auswahl. Außer den beiden bereits beschriebenen sind das zwei weitere 2,2-Liter-Diesel
mit 150 bzw. 190 PS. Der Einsteiger ist nur mit Schaltgetriebe (sechs Gänge) zu haben, der stärkste Diesel und der Benziner nur mit einer sechsgängigen Automatik. Die Verbräuche betragen bei den Selbstzündern zwischen 6,0 und 7,0 Liter, beim Benziner sind es 9,6 Liter. CO2-Emissionen? Ab 158 Gramm pro Kilometer.