Erstellt am 04. Mai 2011, 09:59

Der Großstadtindianer. SUBARU / Trezia heißt der Jüngste aus dem Stamm der Allrad-Japaner. Der hat riesig viel Platz – und passt trotzdem in (fast) jede Parklücke.

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VON MICHAELA FLECK
Kriegsbemalung? Braucht er keine. Dazu ist der Jüngste aus dem Subaru-Stamm viel zu smart. Und das Kriegsbeil unter Japans Automarken längst begraben. Spätestens, seit Subaru und Toyota miteinander die Friedenspfeife geraucht haben. Und auch gleich einen gemeinsamen Krieger nach Europa schicken …

Der heißt beim Allrad-Stamm mit den sechs Sternen auf der Stirn Trezia. Teilt sich u. a. die Plattform mit seinem Blutsbruder vom Toyota-Stamm (dort heißt der Micro-Van Verso-S). Und ist, wie die Ingenieure stolz sagen, ein „new compact smart wagon“.

Knapp vier Meter ist er lang, der Trezia, um 40 Zentimeter länger als der Justy und um 40 Zentimeter kürzer als der Impreza. Für den Alltag im Großstadtdschungel heißt das: klein genug für knappe Lücken, groß genug für ausgiebige Shoppingtouren (und kleinere Stammesausflüge).

Riesig der Innenraum, klug die Ablagen (für Handys, Proviant und andere Utensilien), eben der Laderaum. Flott: der (einzige) Turbodiesel mit 90 PS und gerade mal 4,3 Litern Durchschnittsverbrauch. Fit: das sportliche Fahrwerk. Fein: die (einzige) Ausstattungsversion für den Diesel. Nur beim Anschleichen, da muss er noch etwas üben. Weil: Da ist er noch ein bisschen zu laut, der Großstadtindianer …