Erstellt am 02. April 2012, 00:00

des Geschäfts“. Verbrennungsmotor „noch lange nicht am Ende“.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON THOMAS VOGELLEITNER

NÖN: Kia hat viele tolle Autos
im Programm. Fehlt Ihnen ein Auto? Ein ganz großer Van
zum Beispiel …

Jelinek: Ursprünglich war Kia mit dem ersten Sportage in Österreich nur Nischenanbieter. Mittlerweile bietet die Marke ein volles Sortiment vom kleinen Picanto über die SUV-Modelle Spor-tage und Sorento bis zur Business-Limousine Optima. Dass wir Vielfalt können, beweist die cee’d-Baureihe – und es geht immer weiter! Lassen Sie sich in Zukunft von Kia überraschen!

NÖN: Auf welche Kia-Neuheiten dürfen wir uns in der nahen Zukunft freuen?

Jelinek: Im Mai startet der
cee’d in seiner zweiten Generation als Fünftürer, im September kommt dann der Kombi cee’d_sw zu den Händlern. Das Coupé pro_cee’d wird Anfang 2013 dann einen noch sportlicheren und fescheren Nachfolger bekommen. Das heißt: Innerhalb der nächsten zehn Monate wird das wichtigste Volumensmodell von Kia komplett erneuert.

NÖN: Nennen Sie uns drei Gründe, warum man einen Kia kaufen sollte.

Jelinek: Da kann ich Ihnen sieben Gründe nennen, nämlich sieben Jahre Werksgarantie [lacht]! Aber darüber hinaus bietet Kia preisgekröntes Design, hochwertige Details auch schon bei den Kleinen, zum Beispiel Lenkradheizung schon beim Picanto.

NÖN: Werden wir in 20 Jahren alle mit Elektroautos unterwegs sein? Oder wie schaut Ihrer Meinung nach die motorische Zukunft aus? Hybrid, Wasserstoff, Brennstoffzelle oder ... Wie schaut die Kia-Motorisierung der Zukunft aus?

Jelinek: Der Verbrennungsmotor ist noch lange nicht am Ende. Beim neuen Kia cee’d konnten CO2-Emissionswerte von unter 100 Gramm pro Kilometer erreicht werden, das schafften vor zwei, drei Jahren nur Hybridmodelle. Kia forscht intensiv an wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenautos, ein reines Kia-Elektroauto wird es in etwa zwei Jahren in Österreich geben.

NÖN: In Österreich gibt es noch rund eine Million „Stinker-

autos“ (Abgasnorm Euro 0/1) – sind Sie für eine Wiedereinführung der Ökoprämie?

Jelinek: Kia hat von der Ökoprämie 2009 überdurchschnittlich profitiert. Daher würden wir natürlich eine Wiedereinführung begrüßen – mehr Autos verkaufen und gleichzeitig CO2 sparen!

NÖN: Kann man heutzutage überhaupt noch Autos ohne Aktionen, ohne Sonderrabatte verkaufen?

Jelinek: Sondermodelle und Aktionen sind wichtiger Teil des Autogeschäfts. Die Jackpot-Sondermodelle des Venga und cee’d sind am Markt sehr erfolgreich. Es werden aber auch nicht wenige Fahrzeuge vom Kunden „nach Wunsch“ konfiguriert und bestellt. Ein Auto ist eine doch recht langfristige Investition – und es sind nicht alle Schnäppchenjäger.

NÖN: Wie sehen Sie die Allianzen in der Autobranche? Geht es in Zeiten wie diesen überhaupt noch ohne?

Jelinek: Das Ziel des koreanischen Kia-Hyundai-Konzerns ist, selbst groß genug zu sein, um nicht auf andere angewiesen zu sein.

NÖN: Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber?

Jelinek: Ich sage nie Schlechtes über die Konkurrenz, die ich aber sehr genau beobachte.

NÖN: Wie stehen Sie dem Thema Tageszulassungen/Kurzzulassungen gegenüber? Macht das Kia auch?

Jelinek: Ja, natürlich – Kurzzulassungen gehören zum Geschäft dazu, sind ein Teil des Geschäfts. Kunden verlangen nach kurz zugelassenen Autos mit entsprechendem Preisvorteil. Kia Austria trachtet aber danach, derartige Aktionen immer in Akkordanz mit den lokalen Kia-Partnern durchzuführen. Denn die wissen genau, was der Markt benötigt.

NÖN: 2011 war für den österreichischen Automarkt ein Rekordjahr – wird es so weitergehen?

Jelinek: Mit 11.000 verkauften Autos war das vergangene Jahr für uns ein historischer Bestwert. Zum Vergleich: 2005 verkaufte Kia in Österreich genau die Hälfte. Für heuer erwartet Kia hierzulande etwa 13.500 Neuzulassungen und einen Marktanteil von rund vier Prozent. Mit dem sehr erfolgreichen neuen Rio, dem mittlerweile gut verfügbaren Sportage und der erneuerten cee’d-Reihe ist das auch durchaus realistisch. Ich blicke optimistisch in die Zukunft.

NÖN: Der Sprit wird immer
teurer – Melkkuh Autofahrer …

Jelinek: Da versucht Kia mit gutem Preis/Leistungs-Verhältnis und Sorgenfreiheit dank sieben Jahren Garantie für unsere Kunden gegenzuhalten.

NÖN: Was ärgert Sie am meis-ten auf Österreichs Straßen?

Jelinek: Besonders Radwege gegen die Einbahn. Hier lauert ein enormes Gefahrenpotenzial. Wenn einem in der Dämmerung ein unbeleuchteter Radler mit schwarzer Kleidung entgegenkommt, dann ist die Katastrophe nicht weit!

NÖN: Wie beurteilen Sie die

Zusammenarbeit mit den Kia-Handelsbetrieben?

Jelinek: Der Erfolg der Kia-Partner ist uns wichtig. Wir als Importeur versuchen, als transparenter Dienstleister für unsere Händler und Werkstätten da zu sein. Das ist auch gleichzeitig ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Wachstum der Marke Kia in Österreich. www.kia.at