Erstellt am 08. September 2014, 10:17

50.000 e-Pkw bis 2020. Elektromobilität ist eines der großen Themen unserer Zeit. In Niederösterreich hat man im Rahmen der „Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020“ große Ziele!

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Durch die „NÖ Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020“ werden optimale Rahmenbedingungen zum Ausbau der Elek-
tromobilität, zur Steigerung der Ressourcenunabhängigkeit sowie zur Nutzung der wirtschaftlichen Elektromobilitätspotenziale geschaffen.

Strategie: 50.000 e-Pkw bis 2020

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Die drei großen Ziele, die wir durch die Elektromobilitäts-Strategie bis zum Jahr 2020 erreichen wollen, sind: Fünf Prozent Elektromobilitätsanteil am Pkw-Gesamtfahrzeugbestand in Niederösterreich. Ausgehend von aktuell rund einer Millionen Kfz in Niederösterreich sind das 50.000 e-Pkw. Weiters die Reduktion des Pkw-Individualverkehrs von 25.000 Menschen durch Elektromobilität sowie eine Steigerung von Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektromobilität über dem Bundesdurchschnitt.“

Niederösterreich hat das Ziel, bis 2015 den landesweiten Strombedarf aus erneuerbarer Energie zu decken. „Damit haben wir beste Voraussetzungen zum Aufbau einer ökologisch sinnvollen Elektromobilität“, so Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf. Um das engagierte Ziel von fünf Prozent Elektromobilitätsanteil zu erreichen, startete das Land Niederösterreich ein innovatives Förderprogramm.

„Wir bieten eine Anschubförderung bis Ende 2015"

„Für Gemeinden, Vereine, Betriebe und Private bieten wir eine Anschubförderung bis Ende 2015. Diese ist mit bestehenden Bundesförderschienen abgestimmt, sodass Förderwerber im Optimalfall mit bis zu 5.000 Euro rechnen können“, erläutert Pernkopf. „Zusätzlich wollen wir die Menschen mit einem Begeisterungspaket rund um das Thema Elektromobilität abholen – vom e-mobil-Fahrtechniktraining über das Thema Langstreckenmobilität bis hin zur Verknüpfung von e-Fahrzeugen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.“

Ein wesentlicher Baustein für den weiteren Ausbau der Elek-tromobilität in Niederösterreich ist eine passende Ladeinfrastruktur. Zusätzlich zu den bestehenden Ladestellen für e-Pkw und e-Bikes in Niederösterreich, die vorwiegend für die Aufladung während der Nachtstunden gedacht sind, gilt es aber außerdem, eine Ladeinfrastruktur für ein schnelles Laden (10 bis 30 Minuten – 80 Prozent Ladung) zu schaffen.

Beispielsweise wurden die EVN-Tankstellen in der Wachau (Krems, Spitz und Melk), Poysdorf, Bruck und Petronell-Carnuntum auf den neuen Typ-2-Standard mit 22 kW aufgerüstet. Weitere Ladepunkte für schnelles Laden mit Gleich- und Wechselstrom werden in Niederösterreich realisiert.

Details zur Förderaktion:

www.e-mobil-noe.at/foerderung (die Förderungsaktion läuft bis 31. Dezember 2015) www.ecoplus.at