Erstellt am 27. Oktober 2014, 09:55

von Thomas Vogelleitner

Hyundai ix35 im BVZ-Test. Erfolg macht selbstbewusst – dementsprechend präsentiert sich der ix35.

Von wegen Koreaner: Der ix35 wird in Nosovice (Tschechien) produziert.  |  NOEN, Hyundai
Der ix35 wird als „schnellst verkauftes Modell in der Geschichte von Hyundai in Europa“ gefeiert. Respekt! Erwartungsvoll haben wir uns den Kompakt- SUV näher angesehen – und wurden nicht enttäuscht.

Manche Materialien kommen billig rüber 

Zuerst einmal ein Blick in den Innenraum: ausreichend Luft vorne und hinten, auch große Menschen finden hinter dem Steuer eine gute Sitzposition (und dahinter müssen keine Zwerge sitzen); typisch SUV die angenehm hohe Sitzposition; die Verarbeitung ist top, manche Materialien kommen allerdings billig rüber (aber damit kann man gut leben).



Unser Testwagen war mit einem 136 PS starken 2,0-Liter-Selbstzünder ausgestattet. Damit macht der ix35 eine ordentliche, harmonische Figur. Der Selbstzünder präsentiert sich durchzugsstark (Hubraum ist eben durch nichts ersetzbar), die Geräuschdämmung fällt nach wenigen Metern positiv auf.

Fahrwerk präsentiert sich gutmütig, komfortabel

Mit Allradantrieb ist man immer auf der sicheren Seite (der nächste Winter kommt bestimmt), das Fahrwerk präsentiert sich gutmütig, komfortabel, aber auch (wenn es sein muss) knackig. Beeindruckend die hohe Anhängelast: gebremst exakt zwei Tonnen. Ist heutzutage leider auch nicht mehr üblich: ein vollwertiges Reserverad – unser Test-Hyundai hatte eines, man kann ja nie wissen. Der ix35 unterstreicht klar: Hyundai ist nicht mehr die billige Alternative, sondern ein ernsthafter Mitbewerber …

Im BVZ-Test:
Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD Premium GO-Plus!

Karosserie: fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.410 x 1.820 x 1.665 Millimeter, Radstand 2.640 Millimeter, Böschungswinkel vorne/hinten 24,2/26,9 Grad, Rampenwinkel 17 Grad, Bodenfreiheit 170 Millimeter, Eigengewicht 1.679 Kilogramm, Anhängelast gebremst 2.000 Kilogramm, Tankinhalt 58 Liter, Kofferraumvolumen 591 bis 1.436 Liter.

Motor: Common-Rail-Turbodiesel, vier Zylinder, 16 Ventile, 1.995 Kubikzentimeter, 136 PS, 320 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 181 km/h, in 11,3 Sekunden auf Tempo 100, 5,7 Liter pro 100 Kilometer (im NÖN-Test knapp über acht Liter), 149 Gramm CO2 pro Kilometer, Abgasnorm Euro 5.

Kraftübertragung: elektronischer Allradantrieb (Torque On Demand), Schaltgetriebe (sechs Gänge).

Serienausstattung: sechs Airbags, ESP, Fahrzeugstabilitätsmanagement, Anhängerstabilitätskontrolle, Berganfahrhilfe, Bergabfahrhilfe, Alarmanlage, Reifendruckkontrolle, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer, beheizbares Lenkrad, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Audiosystem, Bluetooth, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Regen- und Lichtsensor, Innenspiegel mit Kompass, vollwertiges Reserverad.

Preis: ab 29.990 €. Beruhigend: fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung.

Fazit: Mehr SUV fürs Geld!