Erstellt am 16. Dezember 2013, 12:24

Erhöhte Traktion als Option. Renault | Im Zuge der Scénic-Auffrischung spendierten die Franzosen ihrem Van eine robust gestaltete XMod-Version mit elektronisch gesteuerter Anfahrunterstützung.

Der pfiffige Scénic wurde auf Offroad getrimmt - was voll okay ist, weil SUV heutzutage vermehrt mit Vorderrad- antrieb verkauft werden. XMod heißt Schürze vorne, Schürze hinten, Dachreling ... und eine elektronisch geregelte Traktionshilfe.  |  NOEN, Foto: Renault
Von Beatrix Keckeis-Hiller

Mit dem Scénic hatte Renault 1996 einen erfolgreichen Coup gelandet. Basierend auf dem Kompaktmodell Mégane offerierten die Franzosen als erste einen geräumigen, vielseitigen, praktischen und familientaug-
lichen Mini-Van mit immer noch citygerechten Dimensionen. Er wurde über seine bisher drei Generationen stets gepflegt und aktualisiert – so wie vor kurzem, im Frühjahr 2013.

Im Zuge der jüngsten Überarbeitung ließ Renault eine Version mit elektronisch geregelter Traktionshilfe, genannt „Extended Grip“, in die Serie einfließen. Die wird per Drehregler an der Mittelkonsole aktiviert und kann in drei Modi (Normal und Expert, Gelände) justiert werden.

x  |  NOEN, Foto: Renault
Die XMod-Variante des Scénic ist eine kleine Reminiszenz an das einstige Allradmodell RX4 (von 2000 bis 2003 gebaut). Der Crossover outet sich optisch anhand von drei Zentimetern höherer Bodenfreiheit, eigenständig gestalteten Front- sowie Heckstoßfängern, robuster Kunststoffbeplankung und verchromter Dachreling. In der Topausstattung (Bose Edition) ist das Traktionshilfesystem nicht von vorneherein an Bord. Es kann allerdings als aufpreisfreie Option geordert werden. Er rollt dann allerdings nicht auf 17-, sondern auf 16-Zoll-Aluminiumrädern.

Ob mit oder ohne erhöhten Grip: Dank des Quentchens mehr Bodenfreiheit meisterte unser Scénic geschotterte Umwege genauso souverän wie fein asphaltierte Verkehrswege – in jedem Fall begleitet vom feinen Klanggenuss aus dem Audiosystem, mit allem, was dazugehört: Hoch- & Tieftöner, Subwoofer, Lautsprecher …
Fazit: Die Vielseitigkeit des Renault Scénic kann mit der Traktionsunterstützung um einen Sicherheitsfaktor erweitert werden.

Im NÖN-Test: Renault Scénic XMod dCi 130 Bose Edition

Karosserie

Fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.372 x 1.845 x 1.656 Millimeter, Radstand 2.704 Millimeter, Wendekreis 11,29 Meter, Eigengewicht 1.505 Kilogramm, Koffer-raumvolumen 437 bis 1.837 Liter.

Motor
Common-Rail-Turbodiesel, vier Zylinder, 16 Ventile, 1.598 Kubikzentimeter, 130 PS, 320 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 195 km/h, in 10,5 Sekunden auf Tempo 100, 4,5 Liter pro 100 Kilometer, 116 Gramm CO2 pro Kilometer.

Kraftübertragung
Frontantrieb, Schaltgetriebe (sechs Gänge).

Preis & Serienausstattung
Ab 29.590 € – sechs Airbags, ESP
(inklusive deaktivierbarer Antriebsschlupfregelung sowie Untersteuerkontrolle), Berganfahrhilfe, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, ZweiZonen-Klimaautomatik, Bose-Soundsystem, Bluetooth, Navigationssystem, Parksensoren hinten, schlüssel-loser Zugang & Start, Sportlederlenkrad und -schaltknauf, LED-Tag-fahrlicht.