Erstellt am 24. August 2015, 08:40

von Thomas Vogelleitner

Extremtest: Der neue Jaguar F-Pace. F-Pace heißt der erste SUV der Briten. Kommt im Frühjahr 2016.

Einmal Kälte, einmal Hitze: F-Pace bei Erprobungs-fahrten. Angetreten wird vor allem gegen einen Porsche Macan und einen BMW X3.  |  NOEN, Jaguar
Die Briten präsentieren auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) ihren ersten SUV – oder Performance-Crossover, wie sie den F-Pace nennen. Unter extremen Bedingungen und Temperaturen von -40 bis +50 Grad Celsius (einmal Nordschweden, einmal Dubai) wurde das Auto getestet. „Eines der härtesten Testprogramme in der Geschichte des Unternehmens“, behaupten stolz die Jaguar-Leute. Damit wurden unter anderem der Allradantrieb (gemeinsam mit Land Rover entwickelt), die Fahrassistenten (wie: All-Surface-Progress-Control), aber auch die Klimaanlage oder der Touchscreen des Infotainmentsystems erprobt.

Stop-&-Go-Fahrten in der Stadt

Ergänzt wurden die Tests durch Stop-&-Go-Fahrten in der Stadt – da SUVs bekanntermaßen eher selten ins Gelände fahren. Erstmals bei einem Jaguar wurde im Rahmen der F-Pace-Entwicklung auch das Befahren geschotterter Bergpässe ins Programm aufgenommen. Diese zusätzliche Testdisziplin soll dazu beitragen, dem ersten Performance-Crossover von Jaguar zu einer technologisch führenden Rolle in seinem Segment zu verhelfen.

Leichtestes Modell in seiner Klasse 

Der F-Pace teilt sich die technische Basis mit den jüngst vorgestellten Modellen XE und XF. Die Karosserie besteht hauptsächlich aus Aluminium und soll ihn zum leichtesten Modell in seiner Klasse machen. Unter der Haube kommen komplett neue Vier- und Sechszylinder zum Einsatz – Benziner bis zu 380 PS, Diesel bis zu 300 PS. Der sparsamste Diesel (mit 163 PS) dürfte nur wenig mehr als vier Liter pro 100 Kilometer verbrauchen.