Erstellt am 23. Juli 2012, 00:00

Für Arbeit, Sport & Spiel . DACIA / Mit dem Dokker offerieren die Franko-Rumänen einen Hochdach-Kombi-Van.

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VON BEATRIX KECKEIS-HILLER

Hochdach-Kombis müssen keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Vielmehr ist es deren Sinn und Zweck, ein Mobil für Arbeit, Sport und Spiel zu sein. Der Grundriss dafür ist einfach: ein kastenförmiger Aufbau für den möglichst variablen Einbau von zweckmäßiger und prak-
tischer Ausstattung.

Diesem Muster folgt Dacia mit dem Dokker. Und der punktet nicht allein mit einem günstigen Preis, sondern mit handfesten Allroundqualitäten. Die wurden von Konzernmutter Renault nach Vorbild des Kangoo zur Verfügung gestellt. Nach bewährtem Muster auf zwei Schienen: einer für Familien, einer für die Arbeit.

Der für die Familien heißt Dokker (der Name wurde vom Dockworker/Dockarbeiter abgeleitet, soll auf Robustheit und Ladekapazität hindeuten), der für Handel und Gewerbe hat den Zusatznamen Van, den er sich mit verblechtem Aufbau und einer bis zu 3,3 Kubikmeter (3900 Liter nach VDA-Norm) Volumen fassenden und bis zu 750 Kilogramm wiegenden Ladekapazität verdient.

Die Eckdaten sind für beide Autos gleich: 4,36 Meter lang, 1,75 Meter breit, 2,81 Meter Radstand. Der Van ist minimal höher (1,809 zu 1,814 Meter). Als Pkw kann der Dokker zwischen 800 und 3.000 Liter Ladegut einpacken. Das Leergewicht beträgt bei der Pkw-Variante 1.165 Kilogramm, beim Nutzfahrzeug sind es 1.286 Kilogramm.

Die Motoren sind auf solides Vorankommen und Treibstoff-genügsamkeit ausgelegt. Aus dem Renault-Regal stammen ein 1,6-Liter-Benziner (82 PS) sowie ein 1,5-Liter-Diesel (zwei Leistungsstufen: 75 und 90 PS). Die Selbstzünder begnügen sich mit 4,5 Liter pro 100 Kilometer (118 Gramm CO2 pro Kilometer).

Made in Marokko: Dokker. Viel Stauraum zum Diskontpreis! Fahreindruck? Gutmütig, draufgängerische Dynamik stand nicht im Lastenheft.

DACIA