Erstellt am 19. August 2013, 14:05

Für Förster & Familien. Subaru | Selbstbewusst steht er da, der neue Forester. Wie gehabt mit Boxermotor und Allradantrieb – damit macht er so gut wie immer und überall eine gute Figur.

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Von Thomas Vogelleitner

Wer Wald, Feld und Wiese sagt, muss im gleichen Atemzug auch Subaru sagen! Die Japaner bauen nicht nur weltweit die meisten Allradautos, sie haben auch den größten Anteil an Jägern, Förstern und Landwirten in ihrer Kundschaft. Doch weil diese Zielgruppe eher klein und begrenzt ist, zieht es Subaru schon seit Jahren in die Stadt. Dafür wurde die Modellpalette umgekrempelt, überarbeitet. Kein Auto macht das deutlicher als der
Forester, der 1997 gestartet ist. Mittlerweile gibt es die vierte Generation – die Wandlung vom recht knorrigen Typ zum echten, authentischen SUV (ideal für Familien) ist gelungen.

Die Optik des Forester Nummer 4? Markant, bullig – ein cooler SUV eben. Modegags? Fehlanzeige, das überlässt er gerne anderen. Blick in den Innenraum: naja – (robustes) Hartplastik, antiquierte Schalter und Anzeigen … Dafür kann sich das Platzangebot sehen lassen. Außerdem: Die Rücklehnen lässt man von der Ladekante aus mit einem einzigen Hebelzug nach vorne schnappen und bekommt so eine weitgehend ebene Ladefläche, über der sich bis zu 1.592 Liter Stauraum auftun. Und im Souterrain gibt es ein praktisches Fach für zum Beispiel Wertsachen.

Unter dem Blech Traditionelles, Typisches von Subaru. Das heißt: 1) Boxermotor (bei den Motoren hält Subaru wie sonst nur Porsche dem Boxer-Prinzip die Treue) – der Diesel mit 147 PS überzeugte uns mit angenehmer Laufruhe, harmonischer Kraftentfaltung und vorbild-
licher Sparsamkeit (wir kamen auf einen Schnitt von 6,6 Liter). 2) permanenter Allradantrieb (Kraftverteilung im Normalfall 50:50, Mitteldifferenzial, Viscosperre) – egal, ob auf trockener oder nasser Fahrbahn, auf Schlamm oder Schotter, der Subaru kommt immer flink vom Fleck, macht on- und offroad (allerdings kein Hardcore-Offroader) immer eine gute Figur.

Leider nein bei unserem Testwagen – auch nicht für viel Geld: Start/Stopp (bei den Selbstzündern nicht im Programm), X-Mode (das System
simuliert verschiedene Straßenverhältnisse und sorgt auf Knopfdruck für eine optimale Fahrstabilität – gibt es nur für den 2.0i CVT Lineartronic). Hilfen für Spurwechsel, Abstandskontrolle und andere Finessen sucht man im Forester überhaupt vergebens – aber braucht man diese Sachen wirklich? Während des Forester-Tests sind sie uns nicht abgegangen …
Fazit: Der Forester ist ein Auto mit Charakter!