Erstellt am 02. September 2013, 11:52

Grundehrlicher Kerl. NÖN-Test | Einfach einzigartig: Beim Outback gibt es die Kombination Boxerdiesel – stufenloses Automatikgetriebe.

 |  NOEN, Subaru
Von Thomas Vogelleitner

Lifestyle ist nicht seine Sache. Der Outback ist ein grundehrlicher Kerl, der sich für Gatsch & Co. überhaupt nicht zu schade ist. Wo andere schon stecken bleiben, kommt er erst so richtig in Form! Ein Hardcore-Offroader ist er nicht, aber er kann einiges …
1995 entzündete der Outback den Trend zu Crossover-Fahrzeugen (Ehre, wem Ehre gebührt). Mittlerweile ist die vierte Generation auf dem Markt, die kürzlich gezielt verfeinert wurde.

Stufenlose Kraftübertragung in D(rive)

Interessant: Den 150 PS starken Boxerdiesel (angenehm leise) gibt es auch mit einem stufenlosen Automatikgetriebe. Subaru ist damit der einzige Autohersteller, der diese Kombination anbietet.
Das System ist clever, denkt und arbeitet schnell. Es wählt den optimalen Gang aus den unzähligen Gangverhältnissen, die dank des stufenlosen Getriebes zur Verfügung stehen. Beim Fahren in D(rive) kommt die sanfte, stufenlose Kraftübertragung zum Einsatz. Bei kräftigem Tritt auf das Gaspedal wird hingegen die Schaltung mit festgelegten Gängen aktiviert. Über Wippen am Lenkrad ist ein manuelles Schalten im Sieben-Gang-Modus möglich.

Platzangebot präsentiert sich großzügig

Mit dem Outback 2.0D CVT (Continuously Variable Transmission) lässt es sich herrlich stressfrei cruisen – und, wenn es sein, muss auch kräftig sporteln! Bei flotter Fahrweise (= höheren Drehzahlen) ist allerdings der angegebene Mixverbrauch von 6,3 Litern nicht realistisch – dann werden es schon mal neun, zehn, elf Liter. Damit muss man leben.

Ist uns sofort aufgefallen: Die Federung gehört in die Kategorie „soft“ (passt aber zum Cruisen, ist zudem im Gelände kein Nachteil), das Platzangebot präsentiert sich großzügig (guter Sitzkomfort auch für große Fahrer) … und wo bitte sind die Goodies wie Abstandsregelung oder Toter-Winkel-Warner?
Übrigens: Der Outback ist der letzte Vertreter der Diesel-Lufthutze im Hause Subaru.
Fazit: Outback ist anders …



Test: Subaru Outback 2.0D CVT

Karosserie
Fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.790 x 1.820 x 1.605 Millimeter, Radstand 2.745 Millimeter, Eigengewicht 1.624 Kilogramm, maximale Anhängelast gebremst 1.700 Kilogramm, Kofferraumvolumen 526 bis 1.726 Liter.
Motor
Common-Rail-Boxer-Turbodiesel, vier Zylinder, 16 Ventile, 1.998 Kubikzentimeter, 150 PS, 350 Newtonmeter, in 9,7 Sekunden auf Tempo 100, Höchstgeschwindigkeit 195 km/h, 6,3 Liter pro 100 Kilometer, 166 Gramm CO2 pro Kilometer.
Kraftübertragung
Allradantrieb, stufenloses Automatikgetriebe.
Preis & Serienausstattung
Ab 42.490 e (der 2.0D mit Schaltgetriebe kostet ab 39.990 €) – sechs Airbags, elektronisches Stabi-litätsprogramm, Niveauregulierung, Berganfahrhilfe, Tempomat, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Audiosystem, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Rückfahrkamera.