Erstellt am 23. Oktober 2013, 09:20

Heuer mehr Dienstautos als Privat-Pkw zugelassen. In den ersten neun Monaten des heurigen Jahres waren 45,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw auf Privatpersonen angemeldet, der "Rest" ging an juristische Personen. Zum Vergleich: 2005 entfielen auf den Privatsektor noch 61 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr wurden um 13,2 Prozent weniger Privatautos neu zugelassen, rechnete der VCÖ am Mittwoch in einer Aussendung vor.

Nach Bezirken aufgeschlüsselt weist der 1. Bezirk in Wien den niedrigsten Anteil an Privat-Pkws auf. Gerade mal 12,6 Prozent der Neuwagen wurde auf private Haushalte zugelassen. An zweiter Stelle liegt Wien-Liesing, gefolgt von Wien-Landstraße. Den höchsten Anteil hat der Bezirk Villach Land mit 92,2 Prozent.

VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer sieht im hohen Anteil von Firmenwagen an den Pkw-Neuzulassungen eine Chance, die Klimabilanz von Österreichs Neuwagenflotte zu verbessern. "Ähnlich, wie es beim Anschaffungspreis von Firmen-Pkw eine Grenze von 40.000 Euro gibt, ab der das Unternehmen die Kosten nicht mehr steuerlich geltend machen kann, sollte auch eine CO2-Grenze eingeführt werden", fordert er.