Erstellt am 27. Januar 2014, 10:03

Im NÖN-Test: Perfekte Kombination. Mit dem ASX – die drei Buchstaben stehen für „Active Small X (Crossover)“ – haben die Japaner einen rundum gelungenen Wagen im Programm.

Hinterlässt optisch einen guten Eindruck - schnittig, aber nicht aggressiv: kompakter ASX.  |  NOEN, Mitsubishi
Von Thomas Vogelleitner

Mitsubishi hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen. Erinnern wir uns an die guten alten Zeiten zurück, als der Pajero de facto das einzige Geländeauto auf den Straßen war. Und in Niederösterreichs Landeshauptstadt gibt es derzeit nicht einmal einen Mitsubishi-Händler. Naja … Dafür ist der ASX ein äußerst interessantes Fahrzeug. Zumal es den 150-PS-Diesel mit Allradantrieb und Automatikgetriebe gibt. Eine Kombination, die passt!

Der Selbstzünder überzeugte uns total. Angenehm laufruhig. Und beeindruckend das Durchzugsvermögen, die Elastizität des Motors, der den Mitsubishi fast zum Sportler werden lässt.

Drei Möglichkeiten bei Allrad
Beim Allrad kann man per Drehknopf aus drei Antriebsmodi wählen: 2WD/Frontantrieb, 4WD (das Drehmoment wird für maximale Traktion variabel verteilt) und 4WD Lock (der Drehmomentanteil an der Hinterachse wird erhöht, somit können auch schwierige Fahrbahnbedingungen gemeistert werden). Nicht nur Theorie, wie sich bei einer Fahrt in unwegsames Gelände herausstellte – der ASX meisterte unsere Teststrecke souverän. Auf steil an- und absteigenden rutschigen Waldwegen gefällt der spontane und dennoch ruckfreie Antritt. Damit kein Missverständnis entsteht: Ein Hardcore-Offroader ist er natürlich nicht – geht sich auch mit seiner Bodenfreiheit (180 Millimeter) nicht aus.

Und dann die sechsstufige Automatik, die seidenweich schaltet, mit kaum merkbarer Unterbrechung der Zugkraft. Wer will, kann auch aktiv werden – es gibt Schaltwippen am Lenkrad.
Fahrwerk onroad? Der ASX lässt sich komfortabel und entspannt bewegen. Wenn es sein muss, geht es aber auch spritzig und agil.
 

Im NÖN-Test: Mitsubishi ASX 2.2 DID AT Intense+

Karosserie:
fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.295 x 1.770 x 1.625 Millimeter, Radstand 2.670 Millimeter, Eigengewicht 1.520 Kilogramm, Kofferraumvolumen 419 bis 1.219 Kilogramm.

Motor:
Common-Rail-Turbodiesel, vier Zylinder, 16 Ventile, 2.268 Kubikzentimeter, 150 PS, 360 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 190 km/h, in 10,8 Sekunden auf Tempo 100, 5,8 Liter pro 100 Kilometer, 153 Gramm CO2 pro Kilometer.

Kraftübertragung:
Allradantrieb, Automatikgetriebe (sechs Stufen).

Preis & Serienausstattung:
ab 31.990 € – sieben Airbags, aktive Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Berganfahrhilfe, Tempomat, Panoramaglasdach mit LED-Leuchten, Rückfahrkamera, Parksensoren hinten, CD/MP3-Radio, Bluetooth.

Plus & Minus:
+ Diesel – Allrad – Automatik, da passt einfach alles
+ Verhältnis Preis/Leistung
– innovative Assistenzsysteme fehlen

Fazit: Interessant!