Erstellt am 30. Dezember 2013, 09:25

Im NÖN-Test: Überall daheim …. Land Rover | Der Range Rover Sport ist onroad top – und offroad ebenso. Agilster und fahraktivster Land Rover aller Zeiten!

My car ist my castle. Aus dem Range Rover Sport (zweite Genera- tion) möchte man am liebsten gar nicht mehr aussteigen!  |  NOEN, Foto: Land Rover
Von Thomas Vogelleitner

Es ist einfach sensationell, was da die indischen Briten (Land Rover gehört zur Tata-Gruppe) auf die Räder gestellt haben – Respekt! Der Range Rover Sport macht überall eine gute Figur – vor der Oper ebenso wie auf der Autobahn oder im Gatsch.

x  |  NOEN, Foto: Land Rover
Bleiben wir gleich beim Thema Offroad. Wetten, dass der Muskel-Range weitaus mehr kann als die meisten seiner Piloten? Selbst im tiefsten Gatsch und schwindelerregenden Anstieg bleibt der Wagen elegant, er absolviert (so gut wie) alle Wege mit Bravour. Beeindruckend: 850 Millimeter Watttiefe (= die maximale Gewässertiefe, durch die das Fahrzeug fahren kann). Zugleich fuhr sich ein Range Rover noch nie so leichtfüßig, den Namen Sport trägt er zu Recht (im Vergleich zum Vorgänger hat er übrigens dank Aluminiumdiät ganze 420 Kilogramm abgespeckt). Großen Anteil an der neuen Leichtigkeit trägt neben dem 1a abgestimmten Fahrwerk (Luftfederung serienmäßig, ein gelungener Kompromiss zwischen gesunder Härte und sänftenartigem Komfort) der Motor. Der Einstiegsmotor mit 258 Diesel-PS (mehr braucht man in Wirklichkeit nicht, herrlich die Kraft von unten heraus) wurde in Watte gepackt, es sind nur Flüstertöne hörbar.

Muskulös außen, makellos innen. Über Platzmangel kann man nirgends klagen, edel die Materialen und die Verarbeitung. Eine Oase distinguierter Wohnlichkeit, Lounge-Atmos-phäre ist angesagt! Und mit dem optionalen Meridian-Soundsystem (825 Watt, 19 Lautsprecher) auch Konzerthaus-Atmosphäre (1.567 €). Nettes, kleines Goody (der nächste Winter kommt bestimmt): beheizbares Lenkrad (224 €).
Noch ein Tipp zum Schluss: Meiden Sie Parkhäuser/Tiefgaragen, schonen Sie Ihre Nerven – denn der SUV-Sportler ist verdammt breit.
Fazit: Quadratur des Kreises.

Im NÖN-Test: Range Rover Sport 3.0 TDV6 HSE
Karosserie
Fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.850 x 2.073 (Außenspiegel eingeklappt) x 1.780 Milli-
meter, Radstand 2.923 Millimeter, Bodenfreiheit 200/265 Millimeter (mindestens/maximal), Watttiefe 850 Millimeter, Eigengewicht ab 2.115 Kilogramm, maximale Anhängelast 3.500 Kilogramm, Koffer-raumvolumen 784 bis 1.761 Liter.

Motor
Common-Rail-Turbodiesel, sechs Zylinder, 24 Ventile, 2.993 Kubikzentimeter, 258 PS, 600 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h, in 7,6 Sekunden auf Tempo 100, 7,3 Liter pro 100 Kilometer,
194 Gramm CO2 pro Kilometer.

Kraftübertragung
Allradantrieb (mit zentralem Torsen-differenzial, Automatikgetriebe (acht Gänge).

Preis & Serienausstattung
Ab 82.000 € – sechs Airbags, dynamische Stabilitätskontrolle, Traktionskontrolle, Bergabfahrhilfe, Luft-federung mit automatischer Niveauregulierung, Terrain-Response-Antriebssystem, Tempomat, aktive
Geschwindigkeitsregelung, Reifendruckkontrollsystem, Lederausstattung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Audiosystem.