Erstellt am 23. Mai 2016, 09:00

von Alexander Seger

Jaguar XE/XF 20d AWD. Mit dem neuen Modelljahrgang der Limousinen XE und XF wird die britische Sportwagenmarke zum Allrad-Komplettanbieter.

 |  NOEN, Jaguar
Neben dem rassigen Sportwagen F-Type (Coupé und Roadster), dem praktischen SUV F-Pace sowie der edlen Limousine XJ sind jetzt auch die smarten Business-Limousinen XE und XF mit Allwetter-Traktionsvorteilen zu haben.

Bei beiden Neuzugängen im Allrad-Portfolio gibt der Hinterradantrieb ausschließlich bei Traktionsbedarf einen Teil des verfügbaren Drehmoments an die Vorderachse ab. Die Verteilung der Antriebskraft erfolgt via „Intelligent Driveline Dynamics“ (IDD) innerhalb von 1,6 Zehntelsekunden über eine ölgekühlte Lamellenkupplung.

Auf griffiger Fahrbahn erfolgt der Antrieb wie bei den Schwestermodellen exklusiv über die Hinterachse, um den sportiven Charakter der Fahrzeuge zu betonen und gleichzeitig möglichst geringe Reibungsverluste im Antriebsstrang zu erzeugen.

„Beim XE und XF machen wir die Traktions-
und Performancevorteile unseres Allradantriebs
einem breiten Kundenkreis zugänglich.“
Dieter Platzer, Pressesprecher Jaguar Österreich

Als Motor steht beim XE AWD und beim XF AWD derzeit nur der 180 PS starke und 430 Newtonmeter Drehmoment stemmende 2,0-Liter-Diesel zur Verfügung, der seine Stickoxidemissionen mit einer Niederdruck-abgasrückführung und der modernen AdBlue-Einspritzung auf die strengen Euro-6-Grenzwerte reduziert. Der Vierzylinder ist bei beiden Modellen der mit großem Abstand meistgekaufte Motor.


Er schiebt bereits bei mittleren Drehzahlen ordentlich an, glänzt dennoch durch niedrigen Verbrauch und, einmal auf Betriebstemperatur gekommen, durch manierliche Geräuschentfaltung. In Ziffern gegossen empfiehlt sich der Jaguar XE 20d AWD mit 4,7 Litern pro 100 Kilometer respektive 123 Gramm CO2 pro Kilometer jedem eleganten Firmenfuhrpark.

 „All Surface Progress Control“

Mit 4,9 Litern pro 100 Kilometer und 129 Gramm CO2 pro Kilometer bleibt auch der Business-Class-Jaguar XF 20d AWD unter der Grenze des erhöhten Sachbezugs für Dienstwagenbenutzer. Beide Fahrzeuge sind ausschließlich mit der sanft schaltenden Automatik von ZF bestellbar. Sie wechselt die (acht) Gänge im normalen Fahrbetrieb nahezu unmerklich, lediglich beim engagierten Serpentinenwedeln auf Alpenpässen ist der Wechsel der Übersetzung kurz zu spüren.

Serienmäßig ist „All Surface Progress Control“ (ASPC) – eine zwischen 4 und 40 km/h einstellbare Geschwindigkeitsregelung, die auf rutschigen Oberflächen sowohl an Steigungen als auch auf Gefällestrecken die Fahrsicherheit erhöht.

Durch die moderne Aluminiumarchitektur gehören die Großkatzen zu den leichtesten Fahrzeugen im Segment. Der geschlossene Recycling-Kreislauf ermöglicht dabei die Wiederverwertung von jährlich 50.000 Tonnen Aluminiumverschnitt – das ist so viel Material, dass da-raus fast 200.000 XE-Karosserien gefertigt werden könnten. Eine Energieeinsparung von 95 Prozent ergibt eine beeindruckende Treibhausgas-Reduktion von 500.000 Tonnen! Bis 2020 soll der Anteil von recyceltem Aluminium in den Karosserien auf bis zu 75 Prozent steigen.

Neu: Jaguar XE/XF 20d AWD

Start & Preis. Ab sofort erhältlich/bestellbar. Der Preisbogen der vier Ausstattungslinien Pure, Prestige, Portfolio und R-Sport spannt sich beim XE 20d AWD von 43.950 bis 49.800 e. Die Allradmodelle des
XF sind zwischen 50.550 und 57.500e wohlfeil. Die Aufpreisliste für gediegene Ausstattungsdetails ist umfangreich. Im Preis inkludiert ist stets das Jaguar-Care-Paket mit drei Jahren Fahrzeug- und Mobilitätsgarantie und allen Servicearbeiten ohne Kilometerbegrenzung – ein wichtiges Asset im heiß umkämpften Flottengeschäft!