Erstellt am 01. Juni 2015, 09:31

von Madeleine Kopitschek

Mazda CX-3: Erfolg bereits vor Verkaufsstart. Der CX-3 hat eine scharfe Optik (ganz nach dem Motto „Lebe wild und gefährlich“) und ist zugleich ein durch und durch grundsolides Auto.

Das CX-3-Design ist in seiner Klarheit und Schärfe derzeit wohl das Beste, was aus Japan kommt.  |  NOEN, Mazda

CX-9, CX-7, CX-5 … und jetzt der CX-3. Mit betont sportlicher Note und markantem Design möchte das kleinste CX-Modell auffallen. Und es fällt auf! Mazdas „kompaktester SUV“ schaut verdammt cool aus – und das ist schon die halbe Miete.

Optische Merkmale sind neben der coupéähnlich verlaufenden Dachlinie auch die bis zu 18 Zoll großen Räder, der für Mazda typische Fünf-Punkt-Kühlergrill und die LED-Scheinwerfer. Von der Größe her positioniert sich der Nippon-SUV, der unter anderem gegen einen Opel Mokka oder einen Fiat 500X antritt, zwischen Mazda2 und Mazda3 (4,28 Meter lang).

Auch der Innenraum kann überzeugen. Mittig am Armaturenbrett befindet sich ein frei stehender Bildschirm, der mittels Dreh/Drück-Regler in der Mittelkonsole gesteuert werden kann. Damit bedient man relativ easy Navigation, Infotainmentsystem & Co.

Via Smartphone ins World Wide Web 

Weiters kann sich der CX-3 via Smartphone mit dem World Wide Web verbinden und sich zum Beispiel Musik aus dem Internet laden. Ein Platzwunder ist der Mazda nicht (da und dort fehlt ein Zentimeter) – will er aber auch nicht sein. Der Ordnung halber das Kofferraumvolumen: mindestens 350 Liter, maximal 1.260 Liter (schwer okay).

Einen sechsten Sinn für Sicherheit beweist der Fünftürer mit Notbrems-, Spurwechsel-, Licht- und Parkassistenten. Der radarunterstützte Tempomat mit Abstandsregelung ist ein weiteres Feature, mit dem Mazda die Klassenstandards übertrifft.

Technisch bedient sich der CX-3 der neuen Architektur des Mazda2. Motorisch stehen zwei Benziner (120, 150 PS) sowie ein Diesel (105 PS) zur Auswahl. Sie sind sparsam (ab 4,0 Liter pro 100 Kilometer), emissionsarm (ab 105 Gramm CO2 pro Kilometer) und machen dabei jede Menge Spaß – auch ohne Downsizing und Turboaufladung.

„Wir haben schon ein starkes Indiz, dass der CX-3
von Beginn an ein Renner wird. Bis dato haben
bereits 170 Kunden den Kaufvertrag unterschrieben 
– ohne das Auto auch nur einmal live gesehen zu haben.“
Günther Kerle, Geschäftsführer Mazda Austria

Das verfügbare PS-Spektrum spiegelt den sportlichen Fokus wider. Allradantrieb ist beim starken Benziner serienmäßig und beim Diesel optional. Das 4x4-System (aus CX-5 und Mazda6 bekannt) teilt die Antriebskraft je nach Schlupf variabel (und ohne, dass man davon etwas bemerkt) zwischen den vier Rädern auf. Stichwort: Fahren wie auf Schienen … Fahreindruck?

Die Lenkung ist präzise, das Schaltgetriebe knackig, das Fahrwerk komfortabel, eher unauffällig brav. Der Japaner macht auch in schnelleren Kurven eine gute Figur, da wankt und schwankt nichts. Hat die fahrdynamischen Qualitäten eines Mini Countryman, der allerdings um einiges teurer ist …


Neu: Mazda CX-3

Start & Preis. Österreich-Start ist jetzt im Juni. Benziner: G120 (120 PS) mit Fronantrieb ab 17.990 e, G150 (150 PS) mit Allradantrieb ab 26.190 e; Diesel: CD105 (105 PS) mit Frontantrieb ab 22.590 e, mit Allradantrieb ab 27.390 e.Fünf Ausstattungslinien stehen zur Auswahl.

Emotion (sechs Airbags, Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Klimaanlage) und Challenge (City-Notbremsassistent, Klimaautomatik, Tempomat, CD-Radio, Bluetooth, Aluminiumräder) sind als preisgünstige Einstiegsdrogen positioniert. Attraction (LED-Scheinwerfer, Regen- und Lichtsensor, Spurhaltekontrolle, Parksensoren, Sitzheizung vorne) ist der potenzielle Bestseller.

Revolution (Teilledersitze, Keyless Go, Rückfahrkamera, Head-up-Display) und Revolution Top (weiße Ledersitze, Fernlichtassistent, Spurwechselassistent, adaptiver Tempomat,
Bose-Soundsystem) heißen die Voll-ausstattungsvarianten.

Mazda-Austria-Ziel 2015: insgesamt 11.000 Neuzulassungen – das bedeutet eine Steigerung um 20 Prozent gegenüber 2014.