Erstellt am 05. Oktober 2015, 09:35

Mitsubishi L200: Ein Hackler im Smoking. Schade, dass die Japaner ihn nur L200 nennen. Dieses Arbeitstier hätte sich einen klingenderen Namen verdient.

Respekt! Der komplett neu entwickelte L200 fühlt sich (wie seine Vorgänger) im Gelände wohl ... Wie gehabt: stabile Rahmenkonstruktion, plus Starrachse hinten.  |  NOEN, Mitsubishi
In seiner fünften Generation ist er ein Pick-up der Superlative! Der neue L200 bietet die umfassendste Garantie (fünf Jahre oder 100.000 Kilometer), mit (ab) 169 Gramm pro Kilometer die geringsten CO2-Emissionen, die aufwändigste Allradtechnik, mit 1.920 Kilogramm das geringste Gewicht, mit 11,8 Metern den kleinsten Wendekreis und mit einer Anhängelast von bis zu 3,1 Tonnen ebenfalls einen Topwert im Segment.

In vielen Details überarbeitetes Design

Dazu gesellt sich ein in vielen Details überarbeitetes Design, das dem neuen Modell einen modernen und kraftvollen Auftritt sichert. Nach wie vor gibt es zwei Karosserieversionen: Doppelkabine (5.285 Millimeter) mit fünf Sitzplätzen und Klubkabine (5.195 Millimeter) für vier Personen, jetzt mit gegenläufig öffnenden vier Türen.

Angetrieben wird Mitsubishis Allrounder von einem neu konstruierten 2,4-Liter-Diesel („Clean-Diesel“) in zwei Leistungsstufen: 154 PS/380 Newtonmeter oder 181 PS/430 Newtonmeter. Beide Varianten sind mit einem sechsgängigen Schaltgetriebe kombiniert, für die stärkere Ausführung ist auch eine (neue) fünfstufige Automatik verfügbar. Spritverbrauch? Mit (ab) 6,4 Litern pro 100 Kilometer verspricht Mitsubishi einen erstaunlich günstigen Kraftstoffverbrauch.



Je nach Ausstattung ist der L200 mit zwei unterschiedlichen Allradsystemen ausgerüstet: Die Einstiegsvariante Invite wird vom zuschaltbaren „Easy Select 4WD“ angetrieben, die beiden höherwertigen Versionen Intense und Instyle erhalten das „Super Select 4WD II“-System mit Geländeunter-setzung und 40:60 Mitteldifferenzial sowie 100-prozentiger Hinterachssperre beim Topmodell.

Höchster Adrenalinausstoß bei 45 Grad Schräglage

Was diese Features im Alltag bewirken, führten die ersten Testfahrten sehr eindrucksvoll vor Augen. Machen wir es kurz: Der L200 kann weitaus mehr als 99 Prozent seiner Besitzer jemals nützen werden, das verbleibende eine Prozent wird bei Auslotung seiner Fähigkeiten zumindest schweißnasse Hände bekommen. 45 Grad Schräglage ohne die geringste Tendenz zu kippen und die Bewältigung von beinahe senkrechten, felsigen Bergabpassagen sorgen auch bei eingefleischten Offroadern für höchsten Adrenalinausstoß.

Für die restlichen 99 Prozent bleiben ein deutlich verbesserter Fahrkomfort, ein reduziertes Geräuschniveau, eine hochwertige Verarbeitung sowie ein präzises Handling, das einer erhöhten Gesamtsteifigkeit der Karosserie zu verdanken ist.

Beeindruckend: Selbst bei spektakulärer Achsverschränkung ist kein Knarren oder Knistern im Innenraum zu bemerken. Im Straßenbetrieb wird man den Spurhalteassistenten, die Anhängerstabilisierung und die Berganfahrhilfe zu schätzen wissen. Für alle motorsportaffinen Bergbauern gibt es sogar Lenkradschaltwippen bei der Automatikversion.

Neu: Mitsubishi L200

Start & Preis. Ab sofort verfügbar. Klubkabine ab 21.658/25.990* €, Doppelkabine ab 23.325/27.990* €. Serienmäßig bei der Einstiegsversion Invite: sechs Airbags, Fahrerknie-Airbag (bei der Doppelkabine), aktive Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Anhängerstabilitätsprogramm, Tempomat mit Speedlimiter (bei der Doppelkabine), Klimaanlage.

Mitbewerber: VW Amarok, Toyota Hilux und Ford Ranger.

Mitsubishi will in Österreich bis zu 800 L200 pro Jahr verkaufen.

*exklusive/inklusive Steuer