Erstellt am 10. Januar 2017, 05:34

von Thomas Vogelleitner

Mit Vollgas weiter. Ab sofort lässt sich beim Outlander PHEV der EV-Modus per Knopfdruck aktivieren – bis zu 52 Kilometer kann man dann emissionsfrei unterwegs sein.

Blick in eine mögliche Mitsubishi-Zukunft: GT-PHEV Concept. Die SUV-Studie hat gleich vier Motoren: einen Benzinmotor mit 150 PS und dreiElektromotoren (vorne einmal 122 PS, hinten zweimal 61 PS). Elektrische Reichweite 120 Kilometer, kombinierte Reichweite 1.200 Kilometer. Obund wann der Wagen, der auch autonom fahren kann, in die Serienpro-duktion geht, verraten die Japaner derzeit noch nicht.  |  NOEN

2016 war für den österreichischen Automarkt ein starkes Jahr. Bei einem starken Jahr tut sich Mitsubishi traditionell immer etwas schwer: Rund 4.250 neue Pkw konnten in der Alpenrepublik verkauft werden. Die Japaner sind jedoch Kämpfer und starten optimistisch und mit Vollgas in das neue Jahr. Auch wenn die wirklich großen Neuheiten erst 2018 kommen werden.

„Ab sofort ist der Space Star schon ab 9.990 zu haben“, freut sich Mitsubishi-Österreich-Pressesprecher Fritz Sommer. Eine Werkspreissenkung macht den Einstiegspreis unter der magischen 10.000- -Grenze möglich. Der Space 1.0 Inform hat unter der Motorhaube 71 Benzin-PS (ab 4,0 Liter pro 100 Kilometer bzw. ab 92 Gramm CO 2 pro Kilometer – null Prozent Normverbrauchsabgabe), serienmäßig sind sechs Airbags, ESP, Berganfahrhilfe, Audiosystem sowie Klimaanlage. Weiters gibt es ab sofort ab 11.790 das Sondermodell Color Line (1.2, 80 PS).

„2018 wird mit neuen Modellen angegriffen!“

Andreas Kostelecky, Geschäftsführer Denzel Autoimport GmbH/ Mitsubishi

Der überarbeitete ASX (mit der neuen Formensprache namens Dynamic Shield) ist jetzt auch als Sondermodell Austria Edition erhältlich – ab 19.490 (117-PS-Benziner, Frontantrieb). Der SUV war im Vorjahr in Österreich der meistverkaufte Mitsubishi-Pkw (mit rund 1.900 Einheiten). Ziel für 2017: erstmals über 2.000.

Erfolgstyp: Der Outlander PHEV (Plug-in-Hybrid-Electric-Vehicle) ist in Europa die Nummer 1 im PHEV-SUV-Segment. Die Japaner ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus: Der Wagen (Benzinmotor mit 121 PS, zwei Elektromotoren mit je 82 PS) wurde gezielt verfeinert. Neu: EV-Modus ab sofort per Schalter aktivierbar. Neu: elektrische Handbremse. Neu auch die Modelle Business Connect (mit Smart Link Display für Android Auto und Apple Car Play, ab 44.640 ) und Instyle (Toter-Winkel-Warnsystem, Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Fehlbeschleunigungsassistent, ab 51.640 ). Am 1. März startet übrigens die Hybridförderung (1.650 ) für Private und Firmen (nicht für einen Dieselhybriden – der Käufer muss nachweisen, dass zu 100 Prozent mit Ökostrom gefahren wird). Andreas Kostelecky,
Österreich-Chef der Drei-Diamanten-Marke: „Eine Sachbezugsbefreiung würde uns mehr helfen.“

Beim „normalen“ Outlander hat sich auch was getan. So ist die elektrische Handbremse jetzt bei allen 2.2 DI-D AT (150 PS) serienmäßig an Bord. Neu sind die Modelle Intense + Connect (mit Smart Link Display für Android Auto und Apple Car Play, ab 32.990 ) und Diamond Edition (360-Grad-Kamera, Toter-Winkel-Warnsystem, Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Fehlbeschleunigungsassistent, Tempomat mit automatischer Distanzregelung, Lenkrad und Windschutzscheibe beheizbar, ab 43.990 ).

Beim Thema Attrage kommt der Mitsubishi-Geschäftsführer etwas ins Schnaufen: „Naja, für 2016 habe ich 100 Stück geplant – und die wurden leider nicht erreicht. Aber ich gebe nicht auf: Für 2017 sind 200 Stück geplant!“ Der Attrage ist eine kompakte Limousine und in der EU nur in Österreich erhältlich (ab 14.390 ).

Weitere Ziele für 2017: neue Händler in Wien (in St. Pölten hat man mit dem Lagerhaus endlich einen Partner gefunden), Auffrischung der Mitsubishi-Betriebe (Andreas Kostelecky: „Moderne Betriebe für moderne Autos!“), den Finanzierungsanteil von aktuell 18,3 auf 30 Prozent anheben, die Nummer 2 bei den Pick-ups.