Erstellt am 09. Dezember 2014, 08:29

von Thomas Vogelleitner

Opel Karl, der Kleine. „Klein, fein, einfach klasse“ – so beschreibt Rüsselsheim den Karl. Ab Mitte 2015 der Einstieg in die Opel-Welt.

Der Karl basiert auf einer neuen globalen Plattform des GM-Konzerns, die ihren Ursprung in Südkorea hat. Hätten sie bei General Motors nicht entschieden, Chevrolet vom europäischen Markt verschwinden zu lassen, er wäre wohl als Nachfolger des Spark auf den Markt gekommen.  |  NOEN, Opel
Mit dem Karl, dem Adam und dem Corsa hat Opel ab kommendem Sommer das stärkste Mini- und Kleinwagen-Portfolio seiner Geschichte – und das jüngste im Pkw-Markt!

Viel Ähnlichkeit zu seinen Geschwistern

Der Karl (eine Hommage an den gleichnamigen Sohn des Firmengründers) hat eine Länge von 3,68 Metern – plus fünf Türen, plus fünf Sitzplätze (über das Platzangebot im Fond werden wir noch berichten). Der Karl ist optisch ein echter Opel. Das sympathische Gesicht, die Sicken in der Seitenlinie – viel Ähnlichkeit zu seinen Geschwistern. Nur eine Spur pragmatischer.



Neben dem aufgemotzten Adam und dem konventionellen Corsa sehen die Deutschen noch eine Lücke für einen „einfach gestrickten“ Kleinwagen, der es mit VW up!, Kia Picanto oder Hyundai i10 aufnehmen soll. Unter der Motorhaube: 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 75 PS (aus der neuesten Opel-Antriebsgeneration) – was sowohl flottes Vorankommen als auch niedrige Verbrauchswerte verspricht, denn der Pkw soll nur knapp 900 Kilogramm wiegen.

Einstiegsmodell soll unter 10.000 € kosten

Preise sind noch top secret – fix ist: Das Einstiegsmodell soll unter 10.000 € kosten. Serienmäßig bzw. optional: Berganfahrassistent, Spurassistent, City-Modus für die Servolenkung, Parkpilot, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, beheizbares Lenkrad … Im fein eingerichteten Cockpit kommt das aus Adam und Corsa bekannte Multimedia-System IntelliLink zum Einsatz. Hier lassen sich Apps von Smartphones auf einem großen Touchscreen bedienen.