Erstellt am 19. September 2011, 00:00

Peeling für das Gesicht. RENAULT / Der Koleos präsentiert sich optisch und technisch aktualisiert. Benzinantrieb gehört ab sofort der Vergangenheit an, Dieselmotoren um bis zu elf Prozent sparsamer.

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VON BEATRIX KECKEIS-HILLER

Der Koleos, Renaults Beitrag zum Kompakt-SUV-Segment, kam spät auf den Markt (2008). Der Erfolg stellt sich jetzt ein. In dieser nach wie vor wachsenden Sparte hat sich der 4,52 Meter lange Franzose mit japanischer Allrad-Antriebstechnik (von Allianz-Partner Nissan) heuer besonders gut behauptet: Knapp 250 neu zugelassene Fahrzeuge von Jänner bis Juli bedeuten eine Steigerung von fast 80 Prozent.

Platziert hat Renault den kompakten, geräumigen (Kofferraumvolumen bis 1380 Liter) sowie familiengerechten Asphalt- und (Leicht-)Geländegänger international – in 40 Ländern. Aber nicht überall ist sein Frontdesign gleich gut angekommen …

Somit bekam der Koleos in seiner zweiten Phase ein kräftiges Gesichts-Peeling verpasst. Das Resultat ist ein markanter(er) Kühlergrill, eine schmaler geschnittene Scheinwerfereinheit (mit neuen Leuchten), und die Blinker – nunmehr LED – wanderten in die Außenspiegel. Der bewährte Rest blieb unangetastet. Im Interieur sind die Retuschen behutsam ausgefallen: Im Cockpit gibt es mattiertes Chrom anstelle des bisherigen Schwarz, die orangefarbene Beleuchtung des Informations-Displays ist passé.

Passé ist bei uns in Österreich auch die Option auf Benzin-
antrieb, die Nachfrage war marginal. Es bleibt bei den beiden Dieselversionen: 150 oder 173 PS aus dem 2.0 dCi. Vorbildlich: Der Verbrauch konnte gegenüber dem Vorgänger um bis zu elf Prozent reduziert werden – los geht es mit 5,7 Liter pro 100 Kilometer bzw. 148 Gramm CO2 pro Kilometer. Renault: „Damit zählt der Koleos zu den umweltverträglichsten Modellen seines Segments!“

Renault Koleos Phase 2: glatteres Front-Design, plus LED-Blinker in den Außenspiegeln. Wie gehabt: Front- oder Allradantrieb. RENAULT