Erstellt am 13. April 2015, 11:39

von Franz Farkas

Subaru Outback bietet geballte Technik. Premiere: Als erstes Subaru-Modell in Europa ist der neue Outback mit dem Fahrerassistenzsystem EyeSight ausgestattet. Ehre, wem Ehre gebührt.

Subaru feiert den Outback als Trendsetter. Schließlich haben die Japaner schon die Segmente gekreuzt, als andere Hersteller noch gar nicht wussten, wie man Crossover buchstabiert. Den Outback als Ableger des Legacy gibt es bereits seit zwei Jahrzehnten.  |  NOEN, Subaru
Subaru hat schon seit den frühen 1970ern Erfahrung mit Allradantrieb. Damals wurde für die japanische Telekom ein geländegängiger Kombi gebaut, der es den Technikern erlaubte, auch im unwegsamen Inneren der Inselwelt ihre Fernmeldeanlagen zu errichten. Dieser Tradition ist man bis heute treu geblieben (Subaru ist übrigens der größte Allradhersteller der Welt) – vor allem mit den Modellen Forester und Outback.

Auch im schwierigen Gelände lässt er kaum Wünsche offen

Der Forester ist ein hochtechnisierter SUV, der auch im schwierig(er)en Gelände kaum Wünsche offen lässt. Der Schechtwege-Assistent X-Mode steuert auf Tastendruck Motor, Antriebseinheit und Bremsen. Unfassbar, wie souverän sich der Wagen damit auch in schwerem Geläuf bewegen lässt, ohne dass bei der Besatzung ein Gefühl der Unsicherheit aufkommt.

Auf vielfachen Kun-denwunsch ist der „Förster“ mit 148 Diesel-PS nun auch mit der stufenlosen Automatik Lineartronic zu haben. Sie macht aus dem Wagen zwar keinen Sportler, sorgt jedoch für eine standesgemäße Fortbewegung.



Viel mehr News gibt es beim neuen Outback. Typisch ist auch hier der Boxer-Diesel, der 150 PS leistet und 350 Newtonmeter schon knapp über Standgas aus dem Ärmel schüttelt. Der 4,82 Meter lange Fünfsitzer ist etwas kantiger geworden, die Lufthutze auf der Kühlerhaube ist verschwunden (kein Fehler). Innen ist der Japaner nüchtern, aber nicht ungemütlich ausgestattet, die Bedienung stellt auch Neulinge der Marke vor keine Rätsel. Platz gibt es in Hülle und Fülle, sowohl vorne wie auch hinten (Kofferraumvolumen bis zu 1.848 Liter).

Infotainmentsystem mit Smartphone-ähnlicher Bedienung

Ein neues Infotainmentsystem (Subaru-Starlink) ermöglicht eine Bedienung, wie man sie von einem Smartphone gewohnt ist. Im Fahrbetrieb gibt sich der Wagen eher unaufgeregt, ein Grund dafür ist wohl das CVT-Getriebe (kein Schaltgetriebe erhältlich, auch nicht für viel Geld!). Dafür glänzt der Qutback mit einem komfortablen und stabilen Fahrwerk, das vom gleichen Team abgestimmt wurde, das auch den Hochleistungssportler Impreza WRX STI entwickelte.

Stolz ist man bei Su-baru auf das Fahrerassistenzsystem EyeSight (hat derzeit kann anderer Autohersteller), das immer serienmäßig an Bord ist. Es besteht aus zwei Kameras, die quasi ein 3D-Bild des Verkehrsgeschehens erstellen und vor Hindernissen warnen, automatisch Abstand halten und im Ernstfall sogar selbsttätig bremsen (der Notbremsassistent arbeitet bis Tempo 50).

Neu: Subaru Forester 2.0D Lineartronic

Start & Preis. Ab sofort – ab 37.990 €. Der günstigste Forester kostet 29.990 €.


Neu: Subaru Outback

Start & Preis. Ab sofort – Diesel (2.0D/150 PS) ab 39.990 €, Benziner (2.5i/175 PS) ab 45.990 €, ausschließlich mit dem stufenlosen CVT-Automatikgetriebe Lineartronic zu haben.

Drei Ausstattungsversionen: Comfort (sieben Airbags, Schlechtwege-Assistent X-Mode, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, Zwei-Zonen-Klimaautomatik), Superior (elektrische Heckklappe, elektrisches Glas-Schiebedach), Exclusive (Navigationssystem, Ledersitze).