Erstellt am 01. Januar 2016, 00:00

„Wir wollen provozieren!“. Die Japaner sind bekannt dafür, dass sie bezüglich Qualität top sind In Kürze bekommen sie noch ein freches Aussehen. Zumindest der C-HR.

Der C-HR (Coupé High-Rider) ist eine komplette Neuentwicklung, die sich klar von der übrigen Toyota-Modellpalette abhebt. Wie kaum ein anderes Modell realisiert der C-HR die Vorgabe von Toyota-Vorstand Akio Toyoda, den Designern „größere Freiheiten“ einzuräumen … Der 4,36 Meter lange Fünftürer bringt mit seinem Design eine neue Dynamik und Eigenständigkeit in das Crossover-Segment.

Das Konzept lässt sich als „eigenständiges Speed-Cross“ beschreiben: Weit heruntergezogene Ecken verleihen der Karosserie eine rautenförmige Grundstruktur, bei der die Radhäuser an allen vier Ecken prägnant hervorstehen und entscheidend zum robusten Erscheinungsbild beitragen. Innerhalb dieser markanten Architektur trifft eine kraftvolle untere Karosseriepartie mit erhöhter Bodenfreiheit auf ein schlankes oberes Kabinenprofil im Stil eines schnittigen Coupés.

„Der C-HR ist ein echtes Original mit völlig eigenständigem Charakter!“

Kazuhiko Isawa, Chefdesigner des Toyota C-HR

Schön oder nicht schön? – das wird wohl die Frage sein, die sich viele bei der ersten Begegnung mit dem C-HR stellen. Wim Iterbeke, Produktchef für europäische Toyota-Modelle, hat dafür nur ein Lächeln übrig: „Wir wollen provozieren!“ Und: „Der C-HR ist auch für Menschen gedacht, die gerne auffallen und sich ein Auto wünschen, das einfach anders aussieht als der Einheitsbrei auf unseren Straßen …“

Blick in den Innenraum: Ebenfalls wow! Auf Top-Niveau! Der Blickfang im auf den Fahrer ausgerichteten Cockpit ist das freistehende Acht-Zoll-Display, das elegant von einem blauen Streifen umhüllt wird, der in die Türen ausläuft. Laut Toyota werden für den Innenraum drei verschiedene Farbkombinationen angeboten: Dunkelgrau, Schwarz/Blau und Schwarz/ Braun. Viele Schalter weisen übrigens eine ähnliche Form auf, die das Rautenmotiv der Karosserie aufgreift und damit eine Brücke vom Karosseriedesign zum Innenraum schlägt.

Technisch basiert der C-HR auf der TNGA-Plattform (Toyota New Global Architecture), auf der auch der Prius steht. Neben der Plattform teilt er sich auch die Hybridtechnik mit dem Prius (Systemleistung 122 PS, 3,7 Liter pro 100 Kilometer, 85 Gramm CO2 pro Kilometer – mit stufenloser Automatik). Alternativ bieten die Japaner den aus dem Auris bekannten 1,2-Liter-Turbobenziner mit 115 PS an (optional auch mit Allradantrieb zu haben). Könnte nachgereicht werden: 2,0-Liter-Benziner. Dieselmotor? Fehlanzeige.

Über genaue Ausstattungsdetails schweigt Importeur Toyota Frey Austria noch. Fix: Toyota Safety Sense ist bei allen C-HR-Modellen serienmäßig. Dieses System umfasst das Pre-Collision-System mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent, Fernlichtassistent und Verkehrszeichenassistent (Letzterer nicht beim Basismodell). Klangerlebnis wie im Konzertsaal: Auf Wunsch gibt es für den C-HR ein eigens entwickeltes JBL-Premium-Audiosystem. Es umfasst einen Acht-Kanal-Verstärker mit 576 Watt Leistung und neun Lautsprechern, da-runter zwei neu patentierte akustische JBL-Wellenleiter, auch bekannt als Horn-Tweeter.

Neu: Lexus C-HR

Start & Preis. Kommt gegen Ende des Jahres auf den Markt, Preise gibt es noch nicht. Hauptkonkurrent: der 4,14 Meter lange und ebenfalls mutig gestylte Nissan Juke (ab 16.620 e zu haben).