Erstellt am 12. September 2016, 09:27

von Thomas Vogelleitner

G-Vectoring-Control im neuen Mazda6. Weltneuheit beim überarbeiteten Mazda6: Fahrdynamikregelung namens G-Vectoring-Control (serienmäßig). Ergebnis: Mehr Stabilität und Speed in Kurven.

Respekt! Der 6er ist ein Erfolgstyp durch und durch. In Österreich ist das aktuelle Modell nicht mehr erhältlich (4.100-mal seit 2013 verkauft, insgesamt 39.000-mal seit Start der ersten Generation) – ausverkauft … Aber keine Angst: Die überarbeitete dritte Generation, die Version 3.1, ist schon da (zumindest die ersten Autos sind schon bei den Händlern). Die Japaner haben ihren Mittelklassler gezielt verfeinert, feiner gemacht.

Als Weltneuheit rüstet Mazda sein Flaggschiff mit G-Vectoring-Control (GVC) aus. Anders als konventionelle Fahrdynamikregelungen wirkt GVC nicht über die Bremsen, sondern direkt über die Motorisierung und sorgt so für mehr Stabilität und Speed in Kurven. Als Reaktion auf die Lenkradbewegung passt GVC die Abgabe des Motordrehmoments an. Das glättet die Übergänge zwischen den Fliehkräften und den Lastwechseln, die beim Beschleunigen, Bremsen oder Lenken entstehen.

„Unsere Mazda6-Stammkunden sind wertvoll, denn sie geben viel Geld für das Auto aus. Momentan greifen 40 Prozent zur Topversion Revolution Top und knapp ein Viertel zum Premiumlack Soul Red.“ 

Heimo Egger, Geschäftsführer Mazda Austria

Das Auto liegt stabiler. Nebenbei erhöhen sich Balance und Traktion, weil die Last optimal zwischen vorne und hinten verlagert wird. Unter dem Strich führt GVC zu souveräner Straßenlage und kontrolliertem Kurvenverhalten, speziell auch auf rutschiger Fahrbahn. Für die Mazda-Leute ist GVC „die perfekte Ergänzung zum intelligenten Allradantrieb“. Das AWD-System überwacht mit Hilfe von 27 Sensoren kontinuierlich den Schlupf der Räder und teilt die Antriebskraft im Hinblick auf bestmögliche Traktion auf. GVC kommt aber nicht allein den Allradmodellen zugute, son-
dern ist in allen Mazda6-Versionen serienmäßig an Bord. Das System ist übrigens nicht abschaltbar.

Während sich das Äußere nur im Detail geändert hat (und das ist gut so!), erhalten das Cockpit und das Innenleben des Mazda ein umfangreiches Update. Das Head-up-Display in Farbe erleichtert die Lesbarkeit, das neue Lenkrad ist je nach Ausstattung auch beheizbar, mehr Dämmmaterial und komfortablere Sitze sorgen für eine angenehme Fahrt bei niedrigem Geräuschniveau. Apropos Geräusch: Ein Natural-Sound-Smoother (Dämpfungselemen-te im Motor zwischen Pleuel und Kolben) verbessert die Laufruhe der Dieselmotoren und
minimiert Vibrationen. Angenehm, ideal zum Runterkommen.

Neu: Mazda6

Start & Preis. Jetzt im September – Limousine ab 27.090 €, Sport Com-bi ab 31.090 €. Topmodell: Mazda6 CD175 Revolution Top AWD Sport Combi 44.090 €.
Ausstattungsversionen: Emotion (sechs Airbags, elektronische Parkbremse, Klimaanlage), Challenge (Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Tem-
pomat, City-Notbremsassistent), Attraction (Spurwechselassistent, Ausparkhilfe, Sitzheizung vorne, automatisch anklappbare Außenspiegel), Revolution (Head-up-Display, Verkehrszeichenerfassung, Spurhalteassistent, Lenkradheizung), Revolution Top (adaptiver Tempomat, intelligenter Bremsassistent mit spezieller Fußgängererkennung, Lederausstattung, Sitzheizung hinten).
Für Mutige gibt es weiße Ledersitze optional bei der Version Revolution Top. Motoren: drei Benziner (145, 165, 192 PS) und zwei Diesel (150, 175 PS). Der CD150 lässt sich schon ab 3,9 Litern pro 100 Kilometer fahren (ab 104 Gramm CO2 pro Kilometer). Allradantrieb ist ausschließlich mit den Selbstzündern und in der Kombiversion erhältlich. Getriebe: Schalt- oder Automatikgetriebe (jeweils sechs Gänge).
Verkaufsziel für 2017 (österreichweit)? 1.000 Mazda6 – davon 80 Prozent Diesel, 60 Prozent Kombi, 30 Prozent Allrad.