Erstellt am 19. August 2013, 14:02

Wer bremst, gewinnt. Lexus | Mit dem CT 200h tritt die noble Toyota-Tochter gegen Audi A3 & Co. an – allerdings gibt es ihn „nur“ mit Hybridantrieb …

 |  NOEN, Tim Andrew
Von Thomas Vogelleitner

CT 200h heißt der erste Kompakte von Lexus – ein ganz besonderer Kompakter. Denn ihn gibt es ausschließlich mit Hy-bridantrieb, mit Vollhybridantrieb.

Das heißt: Per Knopfdruck – im E(lectric)-V(ehicle)-Modus – fährt der Wagen rein elektrisch und damit völlig emissionsfrei (und nahezu geräuschlos). Je nach Temperatur bis zu rund zwei Kilometer weit, bis zu 45 km/h schnell.
Insgesamt stehen für den Öko-Lexus vier Fahrmodi zur Verfügung: Neben EV gibt es noch Eco (verbrauchsoptimiert), Normal (bei dem auch ohne Zutun des Fahrers ein rein elektrischer Betrieb möglich ist) sowie Sport (temperamentvoll, das System reagiert fixer auf das Gaspedal, die ganze Fahrdynamik hat Bereitschaftsdienst). Egal, in welchem Fahrmodus man unterwegs ist: Wer bremst, gewinnt – denn die Bremsenergie geht Richtung Batterie.

Der CT 200h hat die gleiche (tolle und bewährte) Hybridtechnik wie der Toyota Prius, DER Hybridstar überhaupt! Benzin- und Elektromotor verfügen über insgesamt 136 PS. Die reichen in Zeiten wie diesen völlig. Aus dem Stand heraus hat der Lexus dank Elektromotor eine tolle Beschleunigung.Wie schon bei den größeren Lexus-Modellen ist aber eher entspanntes Cruisen angesagt – der CT 200h ist in erster Linie ein Auto zum Entspannen und Genießen. Gegen einen kräftigen Gasstoß spricht die stufenlose Automatik (CVT), an die man sich erst gewöhnen muss. Lexus verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 4,1 Liter pro 100 Kilometer – wir schafften im Schnitt knapp sechs Liter, Klimaanlage und Radio waren dabei immer aufgedreht, und wir hatten eine nicht gerade Sprit sparende Fahrweise (Stichwort: Sport-Modus).

Fahrverhalten? Der Fünftürer liegt souverän, satt auf der Straße, hat ein gutmütiges, eher straff abgestimmtes Fahrwerk. Aber so ein gutes (sportliches) Fahrwerk braucht er eigentlich gar nicht – weil die Bestimmung Gleiten heißt …