Erstellt am 30. September 2012, 19:15

Zurück in die Zukunft. Opel / Der Ampera im NÖN-Test! Range Extender (Reichweitenverlängerer) heißt das Zauberwort – bis zu 80 Kilometer fährt man elektrisch, dann hilft der Benzinmotor aus.

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Von Thomas Vogelleitner

Zurück in die Zukunft – wer kennt sie nicht, die Science-Fiction-Film-Trilogie mit Michael J. Fox? Mit einem DeLorean DMC-12 geht es dabei auf abenteuerliche Zeitreisen … Für diese Zeitreisen wäre auch der Ampera gut geeignet!

Der Opel ist nämlich das etwas andere Plug-in-Hybrid-Fahrzeug. Benzin ja, Elektro ja – aber … Der Verbrennungsmotor spielt nämlich nur die zweite Geige (dient zur Stromerzeugung), der Elektromotor dagegen die erste …

Los geht es rein elektrisch, 40 zu 80 Kilometer ist man emissionsfrei unterwegs. Wird die
Lithium-Ionen-Batterie (16 Kilowattstunden, 189 Kilogramm schwer) müde bzw. leer, schaltet sich automatisch der so genannte Range Extender (sprich: der Benzinmotor) dazu – dann gehen sich 500 Kilometer in einem aus, mindestens. Braucht unter dem Strich nur 1,2 Liter pro 100 Kilometer (kein Tippfehler)! Und ist der cool gestylte Ampera wieder in der Garage, steckt man ihn per Kabel einfach an eine ganz normale Steckdose (230 Volt) an – eine Aufladung geht sich locker über die Nacht aus.

Wie fährt sich der Wagen? Wie ein ganz normales Auto – nur superleise und supersauber. Sportlich kann man natürlich auch unterwegs sein – schließlich gibt es unter den vier Fahrmodi auch einen eigenen für Sportler! Wer lieber grün unterwegs ist, holt sich im Display Spartipps – oder hält den grünen Ball in der Digitalanzeige immer schön flach bzw. mittig.

Last but not least der Preis? 45.900 sind nicht von schlechten Eltern, aber dafür kostet der Alltagsbetrieb weniger als die Hälfte eines herkömmlichen Dieselautos!

In nicht einmal vier Stunden ist die Batterie wieder aufgeladen.