Erstellt am 16. September 2012, 17:53

Zurück zu den Wurzeln. Seat / Im kommenden Frühjahr geht die vierte Toledo-Generation an den Start. Und sie ist so wie die erste Generation mit einer großen, praktischen Heckklappe ausgestattet.

 |  NOEN
x  |  NOEN
Von Thomas Vogelleitner

Toledo – eine spanische Stadt, die 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde …

Toledo – ein spanisches Auto, das 1991 erstmals auf den Markt kam. Eines mit wechselnden
Erfolgen – einmal top, einmal naja, einmal eher flop. Unter dem Strich aber eine der er-
folgreichsten Baureihen von Seat …

Jetzt ist die vierte Generation im Anrollen – die Österreich-Premiere findet im Jänner bei der Vienna Autoshow statt. Und der Erfolg ist diesmal (wieder) vorprogrammiert!

Warum? Weil die Nummer 4 (wieder) über eine große Heckklappe verfügt – so wie die erste Generation. Bleiben wir gleich beim Thema Kofferraum: Stolze 550 Liter passen mindestens rein (bei fünfsitziger Konfiguration), wird die Fondbank umgeklappt, sind bis zu 1.490 Liter möglich. Und die maximale
Laderaumlänge (1,80 Meter) kann sich auch sehen lassen. Wir reden hier von einem 4,48 Meter langen Auto (Kompakt-
Limousine).

Der Spanier wird nicht in Spanien, sondern in Tschechien (genauer gesagt: bei Skoda in Mlada Boleslav) produziert. Das hat schon seinen Grund: Der Toledo ist nämlich der Bruder vom Skoda Rapid.

Was unterscheidet die zwei Autos? Optisch natürlich die markentypischen Details – zudem hat der Toledo (so die Seat-Leute) „eine agilere, sport-lichere Fahrwerksabstimmung“.

Die Motoren kommen aus dem VW-Konzern-Regal – zum Marktstart wird es vier Benziner (TSI, 75 bis 122 PS) und einen Diesel (TDI, 105 PS) geben. Brav: Der 1.6 TDI E-Ecomotive (u. a. mit Start/Stopp-System) begnügt sich mit 3,9 Liter Normverbrauch und 104 Gramm CO2 pro Kilometer – dem gegenüber steht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Im Laufe des Jahres 2013 wird ein 90-PS-Selbstzünder nachgereicht – der Österreich-Importeur rechnet damit, dass
sich 38 Prozent der Käufer für den Einstiegsdiesel entscheiden werden. Den 1.4 TSI (122 PS) gibt es übrigens serienmäßig mit einem siebengängigen Doppelkupplungsgetriebe.

 

 

 

„Elegant wie

ein Coupé,
variabel wie
ein Kombi“, schwärmen
die Spanier

über die neue Schrägheck-

Limousine.