Erstellt am 02. August 2013, 15:50

120 Feuerwehrleute bekämpften Flurbrand. Im Burgenland hat Freitagnachmittag ein Flurbrand rund 120 Feuerwehrleute auf Trab gehalten. Das Feuer war auf einem Strohfeld nahe Lebenbrunn (Bezirk Oberpullendorf) ausgebrochen und hatte auch ein nahes Waldstück erfasst.

Insgesamt neun Feuerwehren waren zum Löscheinsatz ausgerückt. Die Einsatzkräfte konnten den Brand inzwischen unter Kontrolle bringen. Gegen 15.00 Uhr waren noch Nachlöscharbeiten im Gange.

"Der Brand ist um circa 12.20 Uhr ausgebrochen", schilderte Abschnittsfeuerwehrkommandant Kurt Kappel. Das Feuer dürfte vermutlich von einer Strohpresse ausgegangen sein, die sich auf einem Feld etwa 500 Meter nördlich von Lebenbrunn befunden hatte.

Brand griff durch Wind auf Feld und Wald über

"Der Brand hat natürlich aufgrund des Windes sehr stark auf das Strohfeld übergegriffen und hat dann den angrenzenden Wald in Brand gesetzt", berichtete der Einsatzleiter. Eine Fläche von rund acht bis zehn Hektar, davon etwa zwei Drittel Wald, sei betroffen.

"Das Problem ist der ständige Wind, der immer die Glutnester zum Brennen bringt. Wir haben aber das Feuer unter Kontrolle", sagte Kappel. Mittlerweile würden bereits Glutnester gelöscht: "Wir fangen auch schon teilweise mit dem Abbau der Zubringleitungen an."

Keine Verletzten, Kräfte auf Oberwart und NÖ unterstützten

Es gebe keine Verletzten. Man habe die Situation mit einem massiven Löschangriff relativ rasch unter Kontrolle gebracht. Die Wasserversorgung habe auch sehr gut geklappt. "Unser Glück war, dass es ein Bodenbrand im Wald war und kein Wipfelbrand", so der Kommandant.

Um den Brand bekämpfen zu können, mussten die Einsatzkräfte von Lebenbrunn aus zwei jeweils etwa 600 bis 700 Meter lange Zubringleitungen verlegen. Deshalb habe man entsprechend Mannschaften und Gerät benötigt, erläuterte Kappel.

Zur Brandbekämpfung war der gesamte Abschnitt VI im Bezirk Oberpullendorf mit sieben Feuerwehren alarmiert worden. Unterstützt wurden die Kräfte aus dem Mittelburgenland von Feuerwehren aus Redlschlag (Bezirk Oberwart) und Ungerbach im benachbarten Niederösterreich.