Erstellt am 29. August 2012, 11:23

2011 insgesamt 710 gewalttätige Auseinandersetzungen mit Securitys. Insgesamt 710 gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitspersonal von Diskotheken (Türsteher) oder von öffentlichen wie privaten Veranstaltern (Ordner bzw. Securitys) mit Gästen hat es im Jahr 2011 in Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, der Steiermark und dem Burgenland gegeben.

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In Wien und Oberösterreich wird keine derartige Statistik geführt. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hervor.

Die meisten Auseinandersetzungen gab es demnach mit 188 in der Steiermark, gefolgt von 178 in Niederösterreich und 112 in Salzburg. Das Burgenland wiederum verzeichnete lediglich 14.

Der Abgeordnete Johann Maier hatte auch gefragt, in wie vielen Fällen es dabei zu einem Polizeieinsatz gekommen war. Laut dem Ministerium waren es 547 Einsätze, auch hier führte die Steiermark (147) vor Niederösterreich (132). Insgesamt wurden bei diesen Auseinandersetzungen 626 Personen verletzt. Die meisten Geschädigten gab es mit 179 in Niederösterreich, gefolgt von 170 in der Steiermark.

Laut der Anfragebeantwortung wurden im Jahr 2011 insgesamt 397 Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Nötigung oder anderer Delikte gegen Sicherheitspersonal erstattet. Hier führte Salzburg (100) vor der Steiermark (84) und Niederösterreich (69) die Statistik an. Dem stehen in den sieben Bundesländern insgesamt 365 Anzeigen vom Sicherheitspersonal gegen Besucher gegenüber. Die meisten Personen wurden in der Steiermark (128) angezeigt, die wenigsten - lediglich fünf - im Burgenland. Türsteher und Ordner erstatteten in den sieben Bundesländern insgesamt 93 Anzeigen gegen Besucher wegen Sachbeschädigung.