Erstellt am 31. Juli 2013, 14:04

22-jähriger Burgenländer wegen Raubes in Kärnten verurteilt. Ein 22 Jahre alter Burgenländer ist am Mittwoch am Klagenfurter Landesgericht wegen Raubes zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Wie Medien berichteten, wurde dem Mann vorgeworfen, ein Spielcasino und eine Tankstelle in Klagenfurt überfallen zu haben. Der gelernte Installateur war geständig und entschuldigte sich bei den Opfern. Als Motiv für die Raube nannte er seine Heroinsucht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Bei den Überfällen hatte der Burgenländer eine Spielzeugpistole verwendet, die er als Kind geschenkt bekommen hatte. Während der Raube versuchte er, seine Identität mittels Schildkappe bzw. Hut zu verbergen. Er trug auch Handschuhe.

Anhand der Kleidungsstücke wurde er schließlich überführt. Eine Angestellte des Spielcasinos erkannte ihn bei einer Gegenüberstellung. Laut Anklage hatte der Burgenländer 2.800 Euro erbeutet, sein Verteidiger sagte, es sei weniger gewesen.

Die Staatsanwältin gab zu dem Urteil keine Erklärung ab, der Verteidiger erbat sich Bedenkzeit.