Erstellt am 02. September 2015, 12:05

von APA Red

24 Festnahmen bei Schwerpunktkontrollen. Im Burgenland sind vier Tage nach dem Beginn der Schwerpunktkontrollen gegen Schlepper in der Ostregion bisher 24 Festnahmen erfolgt.

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Nachdem im gesamten Bundesgebiet am Montag insgesamt 307 Flüchtlinge aufgegriffen wurden, waren es gestern Dienstag 305 Personen, berichtete Oberstleutnant Helmut Marban der APA. 239 Menschen wurden seit Sonntag alleine bei den Fahrzeugkontrollen angehalten.

"Sind bereits interessante Erkenntnisse erwachsen"

Die Lage sei angesichts der Umstände aber "normal" und von den Zahlen her - es gab auch heute Vormittag bereits wieder rund 100 Aufgriffe - unverändert, sagte Marban. "Extreme Fälle waren bisher keine dabei". Dies bedeute, dass bei den Kontrollen im Burgenland zwar keine Menschen akut gefährdet waren, diese jedoch geschwächt und meist in überfüllten Fahrzeugen angetroffen wurden.

"Es sind uns bereits interessante Erkenntnisse erwachsen", zog der Oberstleutnant eine erste Bilanz. Man agiere jedenfalls flexibel auf das Verhalten der Schlepper, wie es im Grundkonzept der Aktion vorgesehen war, Details wurden klarerweise keine bekannt gegeben.

Der Hotspot der Kontrollen ist weiterhin der Bezirk Neusiedl am See und dort die ehemalige Grenzstelle an der Ostautobahn (A4) in Nickelsdorf. Polizeisprecher Gerald Pangl berichtete, dass sich bei der dortigen Erstversorgungsstelle gegen Mittag zwischen 50 und 60 Flüchtlinge befanden.