Erstellt am 25. September 2015, 19:47

von APA/Red

9.000 kamen am Freitag bis zum Abend. Am Freitag sind von Mitternacht bis 19.00 Uhr rund 9.000 Flüchtlinge ins Burgenland gekommen, teilte die Polizei am Abend mit.

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Der Großteil der Menschen, etwa 8.900, erreichte bei Nickelsdorf die österreichische Grenze. Rund 100 Personen sind im Südburgenland bei Heiligenkreuz eingereist.

Bis Mittag waren nach Polizeiangaben rund 5.700 Personen eingetroffen, die man zum Großteil habe wegbringen können, hieß es von der Landespolizeidirektion auf APA-Anfrage. Am frühen Nachmittag traf dann der nächste Zug auf ungarischer Seite der Grenze ein. Gegen 16.00 Uhr hatte man bereits rund 7.200 Flüchtlinge gezählt. Zu diesem Zeitpunkt ging man davon aus, dass auch noch weitere Sonderzüge eintreffen könnten.

Verteidigungsminister Gerald Klug hat Freitag früh in Nickelsdorf an der Grenze Soldaten im Assistenzeinsatz besucht. Der Einsatz zeige einmal mehr, dass das Bundesheer ein "unverzichtbares Instrument für den Krisenfall" sei, so Klug. Der Ressortchef betonte dabei auch die Durchhaltefähigkeit des Heeres für den Fall, dass die Assistenzleistung länger dauere. Seit 15. September unterstützen 1.458 Soldaten der Kaderpräsenzeinheiten (KPE) die Polizei dabei, das hohe Flüchtlingsaufkommen zu bewältigen.