Erstellt am 18. Januar 2011, 11:45

Anzeigen im Burgenland um 8,1 Prozent gesunken. Die Zahl der strafbaren Handlungen ist im Burgenland im Jahr 2010 um 8,1 Prozent, von 10.122 im Jahr 2009 auf 9.306, gesunken.

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Die Aufklärungsquote lag bei 53,8 Prozent, dieses Resümee zog der burgenländische Sicherheitsdirektor Erhard Aminger am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Eine Zunahme verzeichneten die Kriminalisten bei den Anzeigen von strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben um rund elf Prozent. 2009 kam es zu 1.437 Anzeigen, im vergangenen Jahr zu 1.589.

Dies hänge allerdings mit vermehrten Anzeigen nach Verkehrsunfällen zusammen. Den größten Anteil der Delikte machen in der Statistik Sachbeschädigungen, Diebstähle und Einbrüche mit insgesamt 5.823 Fällen aus, im Jahr zuvor waren es noch 6.382.

Generell wünschen sich sowohl Aminger als auch der Landespolizeikommandant des Burgenlandes, Nikolaus Koch, mehr Hinweise aus der Bevölkerung. Die Menschen sollen "animiert und aufgefordert werden, lieber öfter als weniger oft die Polizei zu rufen", sagte der Sicherheitsdirektor. Das Burgenland sei "seit Jahren, seit Jahrzehnten eines der sichersten Bundesländer Österreichs" und war es laut Kriminalstatistik auch im abgelaufenen Jahr.