Erstellt am 09. Dezember 2011, 13:09

Assistenzeinsatz endet: Soldaten verabschiedet. Seit September 1990 waren Soldaten des Bundesheeres im Burgenland und in Niederösterreich im Assistenzeinsatz. Landeshauptleute Niessl und Pröll zeichnen am 16. Dezember Soldaten für ihre Verdienste aus.

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Insgesamt versahen über 350.000 Heeresangehörige - zunächst an den Grenzen zu Ungarn und der Slowakei und ab Ende 2007 in den Grenzbezirken - Dienst. Am Freitag, 16. Dezember, wird der Einsatz nach mehr als 21 Jahren beendet. Die letzten Assistenzsoldaten werden an diesem Tag mit einem Festakt vor dem Landhaus in Eisenstadt feierlich verabschiedet.

Zur militärischen Zeremonie werden Verteidigungsminister Norbert Darabos (S), die Landeshauptleute Hans Niessl (S) und Erwin Pröll (V) sowie hohe Offiziere des Bundesheeres erwartet. Um 10.30 Uhr werden die Ehrengäste im Foyer des Landhauses empfangen. Beim Festakt, der um 11 Uhr beginnt, tritt das letzte im Einsatz stehende Kontingent an. Es wird aus rund 220 Soldaten zweier Kompanien des Jägerregiments 24 aus Tirol gebildet. Tiroler Soldaten hatten auch 1990 zu den ersten Kräften gehört, die an die Grenze zu Ungarn verlegt wurden.

Die Assistenzsoldaten erhalten beim Festakt ihre Einsatzmedaillen. Anschließend bittet ab etwa 13 Uhr das Militärkommando Burgenland zum Empfang in die Martin-Kaserne. Dabei erhalten 26 Soldaten, die sich besondere Verdienste um den Einsatz erworben haben, Auszeichnungen der Länder Burgenland und Niederösterreich.

Der Streifendienst in den Ortschaften endet für die Soldaten kommenden Mittwoch, 14. Dezember, um 24 Uhr. Am Donnerstag werden die Unterkünfte zurückgegeben, Ausrüstung und Gerät wird für den Abtransport vorbereitet. Die Heimreise treten die Soldaten dann nach der Schlussfeier an.