Erstellt am 27. Mai 2014, 12:37

von APA/Red

Badegewässer - Mängel im Burgenland. In Podersdorf am Neusiedlersee und in St. Andrä am Zicksee wurde die Wasserqualität als ungenügend bewertet.

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Knapp 95 Prozent aller Seen, Flüsse und Küsten erfüllten 2013 die Mindeststandards an Sauberkeit, bei 82 Prozent der Standorte war die Wasserqualität sogar hervorragend. Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission und der Europäischen Umweltagentur vom Dienstag hervor. Auch Österreich verbessert sich, zwei Badestellen erhielten aber die "rote Karte".

Die EU-Zahlen bescheinigen 87 Prozent von Österreichs Badegewässern eine ausgezeichnete Qualität, dies stellt einen starken Anstieg von den 73 Prozentpunkten im Vorjahr dar. Insgesamt erfüllen mit 98,5 Prozent weiterhin fast alle Seen und Teiche in Österreich die Mindestanforderungen.

Zwei Ausreißer gibt es allerdings im Nordburgenland. In Podersdorf am Neusiedlersee und in St. Andrä am Zicksee wird die Wasserqualität als ungenügend bewertet, wie laut Daten der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) aus der Untersuchung von mehrmals im Verlauf der Badesaison von Mitte Juni bis Ende August 2013 entnommenen Proben hervorgeht. Im Jahr davor war ein Baggersee - der Autobahnsee Viehhausen - in Salzburg bei der Prüfung durchgefallen.

EU-weit wurden an mehr als 22.000 Standorten in den EU-Staaten und in der Schweiz Wasserproben entnommen. Gemessen wird die bakterielle Belastung durch Abwässer oder Tierhaltung. In Österreich wurden 266 Gewässer überprüft.