Erstellt am 30. März 2011, 13:53

Bande manipulierte Bankomaten - Zwei Verdächtige ausgeforscht. Ein Trio, das in Österreich zahlreiche Bankomaten manipuliert und dadurch einen Schaden von rund 9.000 Euro angerichtet haben soll, ist nun ausgeforscht worden.

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Der Hauptverdächtige, ein 22-jähriger Rumäne, ist bereits im Jänner festgenommen worden. Zwei Komplizen wurden nun in Deutschland geschnappt und befinden sich ebenfalls in Untersuchungshaft, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.

Am 13. Jänner lieferte sich der Hauptverdächtige eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Neusiedl am See. Er hatte bereits einige Tage zuvor an dem Bankomat in einem Bankfoyer gewerkt und den Geldausgabeschlitz manipuliert. Als er auf frischer Tat ertappt wurde, rannte er davon, wurde aber nach nur wenigen Minuten von den Beamten eingeholt und festgenommen.

Der 22-Jährige gab damals an, etwa 30 Bankomaten in der Region manipuliert zu haben. Er befindet sich seither in Haft. Nun haben auch für seine Komplizen im Alter von 21 und 26 Jahren, ebenfalls aus Rumänien, die Handschellen geklickt.

In Österreich sollen die Männer 31 Mal zugeschlagen haben. Die Tatorte befinden sich in Bruck an der Leitha, Schwadorf, Enzersdorf an der Fischa, Schwechat, Himberg, Leopoldsdorf, Traiskirchen, Pfaffstätten sowie in Mödling, Baden und Höflein. Im Burgenland waren sie viermal in Neusiedl am See am Werk.