Erstellt am 07. Juni 2011, 13:37

Bankenombudsfrau gefragter denn je. Seit 2005 berät im Burgenland Helga Schmidt als einzige von einem Bundesland bestellte Bankenombudsfrau Menschen bei Problemen mit Geldinstituten.

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Nach sechs Jahren ist ihre Tätigkeit mehr denn je gefragt. "Wir haben den Menschen sehr viel Geld erspart" - in den vergangenen Jahren im Schnitt insgesamt jeweils rund 300.000 Euro, erklärte Familienlandesrätin Verena Dunst (S) am Dienstag bei einem Pressegespräch in Eisenstadt. Heuer wandten sich bisher 138 Personen an die Ombudsfrau, Tendenz steigend. Seit dem Start wurden 1.757 Menschen beraten.

Schmidt, die selbst aus der Branche kommt, berät Menschen beispielsweise bei Problemen mit Kontoüberziehungen und verhandelt mit den Banken - etwa bei Umschuldungen oder zwecks einer Senkung der Zinsen. Seit Jahresbeginn habe sie heuer bereits 168.000 Euro in Form von Abschlagszahlungen oder als Nachlass beziehungsweise Refundierung von Kosten aushandeln können, bilanzierte die Ombudsfrau.

Die häufigsten Probleme, mit denen sie konfrontiert sei, beträfen Schwierigkeiten Rückzahlung von Kreditraten, Kontoüberziehungen und Fremdwährungskredite. Durch die stark gestiegene Lebenserhaltungskosten könnten Menschen oft die Kreditrate nicht mehr zahlen. Ist dies der Fall, sollte man sofort die Bank aufsuchen - "bevor noch eine Mahnung kommt", rät Schmidt, die auf Anfrage in allen Landesteilen Sprechtage abhält. Die Bankenombudsfrau rät, unabhängig vom Einkommen eine Haushaltsrechnung aufzustellen.

Bei den Beratungen immer noch aktuell sei das Thema Fremdwährungskredit. Beim Schweizer Franken liege die Aushaftung meist ein Drittel über dem aufgenommenen Bankkredit, so Schmidt. Zwangskonvertierungen seien zwar vom Tisch. Unterschwellig werde jedoch immer wieder eine Aufstockung des Tilgungsträgers oder eine zusätzliche Sicherheit verlangt.

Oft komme es auch zu Problemen, weil Ehefrauen nach einer Scheidung Ausfallbürgschaften übernommen haben. Die Bankenombudsfrau schilderte einen Fall, in dem von einer Frau nach dem Privatkonkurs ihres Exmannes plötzlich 45.000 Euro verlangt wurden. Man habe sie schließlich mit einer Abschlagszahlung von 1.300 Euro aus den Schulden herausnehmen können.

Im Hinblick auf das Verhalten von Bankkunden in Österreich sei der Burgenländer "noch immer der, der am wenigsten Vergleiche anstellt, bevor er einen Kredit aufnimmt", erklärte Dunst. Der Vergleich der Konditionen sei jedoch sehr wichtig. Außerdem solle man sich seine Bankauszüge genau anschauen und sich dafür Zeit nehmen.