Erstellt am 01. Juni 2011, 18:38

Bisherige Proben in Österreich EHEC-negativ. Bei Gemüse und Obst in Österreich, das im Auftrag des Gesundheitsministeriums auf mögliche EHEC-Keime untersucht wurde, sind bisher keine derartigen Erreger gefunden worden.

 |  NOEN, INGO WAGNER (DPA)
Das sagte Pamela Rendi-Wagner, Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit. Bisher liegen von 22 der insgesamt 130 gezogenen Proben die Analyse-Ergebnisse vor.

Es handelte sich dabei sowohl um Proben aus der Rückholaktion von spanischem Gemüse, das via deutschem Großhändler an heimische Bio-Geschäfte geliefert worden war, als auch um Proben, die im Rahmen einer laufenden EHEC-Sonderaktion gezogen wurden, sagte Rendi-Wagner. Die bisher vorliegenden Ergebnisse betreffen spanische Gurken sowie Paradeiser, Paprika und 16 Salatsorten auch aus anderen Ländern.

Die weiteren Ergebnisse sollen am Freitag vorliegen, sagte die Generaldirektorin. Die lange Dauer dieser Analysen durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) begründete Rendi-Wagner mit dem notwendigen Prozedere: Zuerst wird auf das von dem Erreger gebildete Shigatoxin getestet und die Probe für den Fall, dass kein eindeutiges Ergebnis vorliegt, aufbereitet: Eine Kultur angelegt und bebrütet, sodass sie wächst und die Experten dann allenfalls enthaltene EHEC-Keime feststellen können. Auch wenn die bisherigen Testergebnisse negativ sind, empfiehlt Rendi-Wagner dringend, auf Küchenhygiene zu achten.